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Schanigärten bleiben bis März geöffnet - das verärgert ausgerechnet die CSU: „Stehen beim Bürger im Wort“

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Von: Sascha Karowski

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Ein Schanigarten in Haidhausen.
Die Schanigärten in München sind seit den Lockerungen nicht mehr so leer. © IMAGO / STL

Die Schanigärten gehen in die Verlängerung. Der Stadtrat will den Wirten die Außengastronomie inklusive Heizpilzen bis 31. März erlauben. Das sorgt für Ärger bei der CSU.

München - Münchens Schanigärten* bleiben bis März geöffnet. Nachdem der Stadtrat bereits im Oktober die Genehmigung für die erweiterten Freischankflächen bis Ende November verlängert hatte, stimmte das Plenum am Donnerstag (25. November) zu, die Schanigärten bis 31. März zu dulden. Zum Einheizen dürfen Wirte zudem bis dahin weiterhin die ökostrom-betriebenen Heizstrahler betreiben.

Münchner SPD-Stadtrat Roland Hefter: „Die Wirte brauchen dringend unsere Hilfe“

„Unsere Wirte brauchen dringend unsere Hilfe“, sagt SPD-Stadtrat Roland Hefter*. „Die meisten Weihnachtsfeiern wurden abgesagt, die Gäste fehlen. Die Außengastronomie kann helfen, das Geschäft zumindest einigermaßen am Laufen zu halten.“

Grünen-Stadträtin Gudrun Lux* sagte, es sei eine schwierige Abwägung. „Natürlich müssen wir Kontakte vermeiden und einschränken. Aber die Kontakte, die es ohnehin gibt, müssen so sicher wie möglich sein. Und draußen ist es sicherer als drinnen.“ OB Dieter Reiter (SPD) sagte im Plenum, dass klar sein müsse, dass in den Schanigärten wegen der Corona*-Lage auch 2G gelten müsse. „Das sieht der Freistaat für die Außengastronomie nämlich nicht vor. Und wir wollen hier keine Begegnungsmöglichkeiten für Ungeimpfte schaffen.“

München: CSU-Stadtrat Thomas Schmid verärgert - „Stehen doch bei den Bürgern im Wort“

Die CSU unterstützte den Weiterbetrieb der Heizpilze, nicht aber die Verlängerung der Schanigärten in München*. Stadtrat Thomas Schmid* sagte, er sehe die Einwände der Bürger, insbesondere der Anwohner, die keinen Parkplatz mehr finden. „Dennoch haben viele aus Solidarität der Gastronomie gegenüber die Situation ertragen, vor allem aber auch, weil die Politik signalisiert hat, dass die Schanigärten im Spätherbst abgebaut werden. Wir stehen doch damit bei den Bürgern im Wort.“ *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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