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Eine Einsatzhundertschaft war vor Ort.

Sicherheitsdienst schlägt Alarm

Kurioser Polizeieinsatz am Stachus: Verdächtiger Gegenstand normalerweise in Kinderzimmern zu finden

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Am Stachus sorgte ein Polizei-Einsatz für Aufsehen. Der Sicherheitsdienst meldete einen verdächtigen Gegenstand, der sogar die Polizisten zum Schmunzeln brachte.

  • Ein Polizeieinsatz ereignete sich am Montag, 27. Januar, gegen 17.30 Uhr am S-Bahnhof Karlsplatz (Stachus).
  • Der Sicherheitsdienst alarmierte die Beamten.
  • Ein verdächtiger Gegenstand solle sich im Untergeschoss des Bahnhofs befinden.

München/Stachus - Einige Passanten haben bestimmt nicht schlecht gestaunt, als plötzliche eine Einsatzhundertschaft von Polizisten an ihnen vorbei zum S-Bahnhof Stachus rannte. Solch ein Bild sieht man nicht jeden Tag. Vor allem nicht auf dem langweiligen Nachhauseweg aus dem Büro. Laut der Beamten meldete ein Mann des Sicherheitsdienstes am Montag gegen halb sechs Alarm. Die Polizei München erhielt einen Hinweis auf den Fund eines verdächtigen Gegenstandes. 

Verdächtiger Gegenstand am S-Bahnhof Stachus - Fund entpuppt sich als Spielzeugroboter

Sofort rückten die Polizisten der Polizeiinspektion Sonderdienste zum Fundort in der Münchner Innenstadt an. Eine Einsatzhundertschaft wurde verständigt und der Bereich des verdächtigen Gegenstandes mit einem Schichtzug abgesperrt. Schnell konnten die Beamten jedoch Entwarnung für den S-Bahnhof Stachus geben. 

Stadtrat in München müsste man sein. Zumindest eine Aufgabe, die in einem offiziellen Dokument erwähnt wird, lässt auf spaßige Sitzungen schließen.

Die Untersuchungen des Gegenstandes vor Ort ergaben, dass es sich lediglich um einen harmlosen Star Wars-Spielzeugroboter handelte, meldet die Polizei. Die Beamten stellen den Roboter sicher und gaben eine entsprechende Fundanzeige auf. Der S-Bahnverkehr wurde durch den Einsatz nicht behindert. Laut Polizei dauerte das ganze etwa eine Stunde und sei „reine Routine“ gewesen.

In München kam es am S-Bahnhof Rosenheimer Platz zu einem Großeinsatz. Die Feuerwehr fuhr sofort mit 22 Einsatzfahrzeugen zur Gefahrenstelle am Rosenheimer Platz. Dort stellte sich heraus, dass es ein Kommunikationsproblem gab. Erschrockene Passanten machten ein Video.*

Angie ist ihrem Herzen gefolgt. Gemeinsam mit Ehemann Paulo betreibt die gebürtige Münchnerin auf Sansibar eine Ferienanlage - kein leichter Job.

Zehn Monate nachdem sich erstmals ein bestialischer Geruch rund um den Schlachthof ausbreitete, ist das Problem nicht vom Tisch. Die Anlage arbeitet nicht wie angekündigt.

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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