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München: U3 und U6 drei Monate dicht - So geht es jetzt weiter

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Von: Sophia Oberhuber

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Andrang beim Schienenersatzverkehr an der Brudermühlstraße: Für den Zeitraum der U-Bahn-Sperrung fuhren Busse Richtung Goetheplatz.
Großer Andrang beim Schienenersatzverkehr an der Brudermühlstraße: Für den Zeitraum der U-Bahn-Sperrung fuhren Busse Richtung Goetheplatz. © Markus Götzfried

München: Drei Monate Baustelle zwischen Implerstraße und Goetheplatz. Deshalb fuhren Busse statt der U-Bahn. Ob die Baustelle pünktlich fertig wird und was danach passieren soll.

München, Sendling - Drei Monate lang ging nichts mehr zwischen Implerstraße und Goetheplatz. Statt der U-Bahn brachten Schienenersatzbusse die Sendlinger in Richtung Innenstadt oder Münchner Süden. Weil die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) in dem Abschnitt die Schienen und Weichen erneuerte, konnte die U-Bahn nicht fahren. Startschuss für das Projekt war Mitte März. Am Sonntag, 16. Juni, sollten die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

München: Arbeiten an der U3 und U6 zwischen Goetheplatz und Implerstraße pünktlich fertig

Jetzt die gute Nachricht für alle Pendlerinnen und Pendler. Die MVG konnte die Arbeiten pünktlich fertigstellen, wie ein Sprecher auf Anfrage mitteilt. Der erste Zug, den die Münchner nutzen können, ist die U3, die am frühen Montagmorgen, 20. Juni, um 4.21 Uhr am U-Bahnhof Implerstraße in Richtung Moosach abfährt.

Da die U-Bahn ab Montag wieder regulär fährt, gibt es dann keinen Bus mehr zwischen Implerstraße und Goetheplatz. Auch die Verbindung zwischen Brudermühlstraße/Implerstraße, über den Goetheplatz, zum Hauptbahnhof entfällt damit. Vor allem diese Linie empfanden die Anwohner aber als praktisch, erreichte man damit ohne Stopp am Sendlinger Tor den Hauptbahnhof. Das hatten einige beim Sendlinger Bezirksausschuss angemerkt, der den Vorschlag an die MVG weitergab.

München: Wird die Bus-Direktverbindung zwischen Brudermühlstraße und Hauptbahnhof beibehalten?

Auf Anfrage bei der MVG heißt es, dass man sich freue, dass die Direktverbindung so positiv angenommen worden sei. „Ein neues Angebot muss aus planerischer Sicht sinnvoll, umsetzbar und vor allem auch finanzierbar sein. In diesem Fall integrieren wir das Angebot dann als Vorschlag in unser jährliches Leistungsprogramm, über das anschließend im Stadtrat entschieden wird.“ Der Schienenersatzverkehr endet zwar am Montag, die Direktverbindung zum Hauptbahnhof könnte damit aber vielleicht in Zukunft ihre Rückkehr feiern.

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