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Schaurige Gesellen in der Fußgängerzone: Bild vom Krampuslauf 2014.   

Krampuslauf in München

Münchner Christkindlmarkt: Achtung, die Krampusse kommen!

München - Das Wochenende steht ganz im Zeichen der christlich-mythologischen Figuren: Wer sich vor dem Krampus fürchtet ,sollte sich beim Besuch der Innenstadt lieber vorsehen. Dort startet am Nachmittag der Krampuslauf mit über 400 Teilnehmern.

Am Sonntag, 13. Dezember, wird es schaurig in der Münchner Innenstadt: Beim großen Krampuslauf über den Münchner Christkindlmarkt von 15 bis 17 Uhr werden über 400 Teilnehmer von 25 Krampusgruppen aus Bayern, Österreich und Südtirol erwartet.

Ihr Laufweg führt vom Eingang zum Christkindlmarkt in der Neuhauser Straße über Fußgängerzone und Marienplatz zum Alten Rathaus. Bekannte und erstmals teilnehmende Krampusgruppen, wie der Krampusverein „D'Bommera“ aus dem Kleinwalsertal ziehen als schaurig schöner Blickfang durch die Fußgängerzone. Wieder mit dabei ist die Kindergruppe Pöttlerpass aus dem Pongau und die Gruppe "Sparifankerl Pass". Nach dem großen Zuspruch im letzten Jahr ließen es sich die fünf bis zehn Jahre alten Mädchen und Burschen nicht nehmen, in München präsent zu sein.

Einzigartige Masken aus dem Großarltal

„Sparifankerl Pass“ läuft dieses Jahr in brandneuen Kostümen mit. Obmann Tom Bierbaumer, der den Schaulauf des Brauchtums im Auftrag des veranstaltenden Referats für Arbeit und Wirtschaft (RAW) organisiert, ist stolz auf das urige neue Outfit mit den einzigartigen Masken von Rupert Kreuzer, dem „Astei“ aus dem Großarltal, und den schweren Fellen vom Gink aus Uttendorf. Begleithefte zum Krampusschaulauf liegen während des Laufs an den Standln des Christkindlmarktes entlang des Laufwegs aus.

Die Brauchtumsveranstaltung findet dank der Unterstützung der Marktkaufleute des Münchner Christkindlmarktes in Zusammenarbeit mit dem RAW statt.

Die altbairische Tradition des Krampuslaufens geht zurück auf die christlich-mythologischen Figuren des gütigen Bischofs Nikolaus und seines dunklen Begleiters Krampus, der „schlechte Zeitgenossen“ und „ungezogene“ Kinder straft. Heute beleben wieder zahlreiche junge Menschen dieses 500 Jahre alte Brauchtum.

Lesen Sie hier: Christkindlmärkte in München - Tipps und Überblick

mm/tz

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