Ein Screenshot aus dem Video.

Drei Afghanen werden gesucht

Polizei: U-Bahn-Pöbler wohl abgetaucht

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München - Nach der Veröffentlichung eines Handy-Videos aus der Münchner U-Bahn steckt die Polizei mitten in den Ermittlungen. Die Befragung der drei Afghanen gestaltet sich allerdings schwierig. Denn die Männer sind nicht zu finden.

Nachdem es der Münchner Polizei gelungen ist, die Nacht zu rekonstruieren, in der das virale Handyvideo einer U-Bahn-Prügelei aufgenommen wurde, steht sie nun vor einem Problem: Die drei jungen Afghanen, die am Samstag pöbelnd und prügelnd durch die U-Bahn in München gezogen sind, sollten am Dienstag zu dem Fall vernommen werden.

Das Handy-Video zeigt die Handgreiflichkeiten in der U1. Nach dem Umsteigen am Hauptbahnhof fielen die drei auch in der U5 negativ auf und wurden von der U-Bahnwache aufgegriffen.

Was in den letzten Tagen durch die Veröffentlichung meines Handyvideos passiert ist, kann ich immer noch kaum...

Posted by Tom Roth on Mittwoch, 3. Februar 2016

Eine frühere Information der Polizei, die drei seien schon vernommen worden, stellt sich nun als falsch heraus.

Einer der drei Männer wurde zwar am Samstagabend kurzzeitig von den Beamten mit auf die Wache genommen, aber wieder laufen gelassen. Grund: Es lagen noch keine Informationen zu den Handgreiflichkeiten in der U1 vor. Von den anderen beiden stellte die Polizei am Samstag lediglich die Personalien fest.

Nun sollten die drei jedenfalls zu dem Fall befragt werden, nur: An den gemeldeten Wohnsitzen in München und Umgebung war laut einem Sprecher der Polizei keiner der drei Afghanen anzutreffen.

Gegen die Männer wird derzeit unter anderem wegen eventuellem Hausfriedensbruch, der Erschleichung von Leistungen, Beleidigung auf sexueller Basis, Nötigung und gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Wobei ein Sprecher der Polizei den Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung relativiert: Diese Formulierung würde immer angewandt, wenn mehrere Personen bei einer Prügelei beteiligt seien.

Ob nun per Haftbefehl nach den Männern gesucht wird ist noch unklar. Das sei die Entscheidung der Justiz, meint ein Polizei-Sprecher.

Von Seiten der Ermittler gäbe es nur einen sogenannte interne Ausschreibung zur Ermittlung des Aufenthaltsortes.

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