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Das Tal wird nun doch nicht mit Kameras überwacht.

Polizei und KVR dagegen

Entscheidung: Keine Kameras gegen Bettler im Tal

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München - Die Idee, das Tal zwischen Marienplatz und Isartor mit Video zu überwachen, ist vom Tisch. Polizei und Kreisverwaltungsreferat sehen keine Notwendigkeit

Der Vorsitzende des Bezirksausschusses, Wolfgang Neumer, hatte sich mit dem Vorschlag an Polizei und Kreisverwaltungsreferat gewandt (tz berichtete exklusiv). Die Überlegung dahinter: Bettlergruppen und Ruhestörungen endlich in den Griff zu bekommen. „Die Beschwerden der Bürger haben zugenommen“, sagte Neumer damals der tz.

Nun die ernüchternde Nachricht: Die Polizei und das Referat sehen keine Notwendigkeit für eine Video-Überwachung der Innenstadt. Die Stadt hat 2015 im Tal ganze 13 Anzeigen wegen Bettelns entgegengenommen. In ganz München 390. „Das rechtfertigt keine Überwachung“, sagt ein Sprecher.

Die Polizei sieht das ähnlich: Im Tal seien in den vergangenen Jahren deutlich rückläufige Fallzahlen zu beobachten. 2014 waren es 455 Straftaten, im Vorjahr 364. In zwei von drei Fällen handelte es sich um Diebstähle, so ein Sprecher zur tz.

S. Karowski

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