Schwer erkrankt in Tierklinik

Rührend: So helfen die Münchner Polizeihunde ihrem Kollegen Hitchcock

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Große Sorge um einen tapferen Polizeihund: Der Reutlinger Diensthund Hitchcock wurde als Notfallpatient nach München gebracht. Dort helfen ihm die Kollegen.

München - Der tapfere Polizeihund Hitchcock kämpft in einer Münchner Tierklinik um sein Leben. Berührend schildert die Polizei Reutlingen auf Facebook das Schicksal des Vierbeiners. 

Hitchcock leidet unter der Erkrankung „Lupus erythematodes“. Das ist eine schwere Autoimmunkrankheit. Doch das ist noch nicht alles: Der Polizeihund hat nun auch noch eine Blutvergiftung. Sein Zustand hatte sich am vorigen Freitag so schlagartig und dramatisch verschlechtert, dass er noch in der Nacht in eine Münchner Tierklinik eingeliefert wurde. 

Nun erhält er Blutspenden von seinen bayerischen Diensthunden-Kollegen aus der Landeshauptstadt. Die Polizei Reutlingen bedankt sich auf Facebook für diese Unterstützung und schreibt: „Wir und natürlich auch seine Streifen-Partnerin drücken die Daumen, dass Hitchcock wieder auf die Beine kommt und mit seiner feinen Nase für Rauschgift bald wieder Straftätern schlaflose Nächte bereitet.“ 

Heldentat von Hitchcock

Tatsächlich machte Hitchcock schon manchen Verbrecher das Leben schwer. Das Schwäbische Tagblatt berichtete beispielsweise im März 2016, dass der aufmerksame Hitchcock einen Kupferdieb auf dessen spektakulärer Flucht durch den Neckar schnappen konnte.

Die Anteilnahme auf Facebook ist riesig. Tausende haben den Beitrag schon kommentiert und geteilt. „Drücke ganz fest die Daumen“, „Gute Besserung“, „Du schaffst das“ schreiben viele aufmunternd. 

„Knuddel-Alarm“ in Rosenheim

Im benachbarten Rosenheim herrscht derweil in der Diensthundestaffel „Knuddel-Alarm“. Mit dem zweimonatigen Schäferhund Xenie hat die Polizei an Inn und Mangfall nämlich neue Verstärkung bekommen. Auf Facebook ist die Welpe schon ein kleiner Star. 

Rubriklistenbild: © dpa/Polizei Reutlingen

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