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Die Münchner Polizei ist derzeit Radl-Rambos auf der Schliche.

Radl-Rambos unter Kontrolle

Radl-Rambos: Das sagen unsere User

München -  Unter dem Motto „Gscheid radln“ kontrolliert die Münchner Polizei derzeit verstärkt die Münchner Radfahrer. Von Seiten unserer User gab es bereits einige Rückmeldungen zum Thema.

Die Meinungen sind geteilt: Zum einen sei die Kontroll-Aktion der Polizei gut, damit es Radl-Rambos an den Kragen geht. Daher fordern manche User durchaus auch höhere Geldstrafen für Radfahrer bei Verkehrssünden. Andere halten das Projekt der Polizei wiederum für sinnlos. Sie sehen an anderen Stellen Handlungsbedarf und kritisieren dabei auch die Stadt. Muc Rad Blogger schreibt beispielsweise: „Die Stadt verpennt seit Jahren (in manchen Fällen: Jahrzehnten), eine vernünftige Radl-Infrastruktur auf die Beine zu stellen. Die Altstadttraverse hat 15000 Radler pro Tag, das sind mehr als die Laimer Unterführung Autoverkehr hat.“ Dagegen helfe die Kontrollaktion der Polizei seiner Meinung nach nichts. „Die Lösung von Stadt und Polizei: Einsatzhundertschaften und Bereitschaftspolizei. Geht's noch? Hätte die GSG9 keine Zeit? Und sowas traut sich, sich ,Radlhauptstadt' zu nennen. ,Hauptstadt der Schläfer' nenne ich das.“

Die Idee mit der Kontrollaktion findet Susilein28 hingegen gut, die große Ankündigung indes weniger. „Es macht doch überhaupt keinen Sinn, dass ich davon überall gewarnt werde. Genau wie bei dem Blitzertag letzte Woche“, schreibt sie. „Erstens ist doch jeden Tag Blitzertag und zweitens sollte man jeden Tag damit rechnen müssen als Autofahrer oder Radfahrer kontrolliert zu werden. Grund der Kontrolle sind mehr Tote und Verletzte im Strassenverkehr. Aber nimmt man die stetig steigende Anzahl der Verkehrsteilnehmer halten sich die Zahlen doch sehr in Grenzen.“

Münchens kuriose Radlfallen

Münchens kuriose Radlfallen

Bugi 78 hält es derweil für sinnvoll, die Kontrollen anzukündigen, „denn sonst wäre der Aufschrei der Radfahrer noch größer. Das wollte sich die Polizei schenken.“ Dass viele Radfahrer in München jedoch rücksichtslos den Asphalt entlang brettern, stört so einige User. Jens62 ärgert es zum Beispiel, dass gerade auf ein- beziehungsweise aussteigende Menschen an Bushaltestellen zu wenig geachtet wird. „Radfahrern ist eben nicht alles erlaubt.“

Daher müssen sie sich wie Autofahrer an die straßenverkehrsordnung halten, findet Fraenzn. „Schwarze Schafe gibt es überall, aber für Radfahrer gelten nun mal auch rote Ampeln und als Autofahrer benutze ich ja auch nicht die Gegenspur“, schreibt er. „Auf den Verkehr muss man ja sowieso achten So einfach ist das.“

mla

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