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Die Paul-Heyse-Unterführung ist alles andere als ansehnlich.

DB und Stadt fassen Gesamtkonzept ins Auge

Wird die Paul-Heyse-Unterführung jetzt endlich saniert?

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München - Über den Schandfleck Paul-Heyse-Unterführung wird schon lange diskutiert. Nun könnte sich endlich etwas am Zustand ändern. Das legt zumindest eine aktuelle Antwort der Stadt auf einen Stadtratsantrag nahe. 

Taubendreck, bröckelnde Wände und schwarze Balken: Die Paul-Heyse-Unterführung könnte man ohne Übertreibung „Ekeltunnel“ nennen. Sie gehört zu den 15 hässlichsten Plätzen Münchens.

Die Stadträte sehen das gar nicht gerne. Alle paar Monate stellt eine andere Fraktion einen Antrag zu diesem Thema. Ende vergangenen Jahres war die CSU an der Reihe und fragte: „Paul-Heyse-Unterführung, die Fünfte, wie geht es mit dem Schandfleck weiter? Ist seit Juli endlich etwas geschehen? “

Zwei Gespräche fanden statt

Die Antwort der Stadt: Es ist was geschehen. Der Konzernbevollmächtigte der DB AG, ihr gehört die Unterführung, und die Stadtbaurätin haben sich im Juli zu einem Gespräch getroffen, geht aus dem Antwortschreiben des Referats für Stadtplanung und Bauordnung hervor. 

Im Oktober haben sich demzufolge die DB Netz AG und die zuständigen Referate der Stadt  sich darauf geeinigt, das Erscheinungsbild der Eisenbahnüberführung zu verbessern. Die sogenannte „Vorsatzschalung“ und „unverputzte Wand“ sollen geprüft werden. Das Baureferat will außerdem ein „Gesamtkonzept zur Schaffung einer freundlichen Atmosphäre“ entwickeln. Konkret ist eine hellere Straßenbeleuchtung geplant.

Führt die DB Netz AG die Öffentlichkeit an der Nase herum?

Die DB Netz AG sei für die Standsicherheit des Bauwerks zuständig. Ab dem Jahr 2040 sei laut dem Konzernbevollmächtigten ein Neubau vorgesehen. “Erste Instandhaltungsmaßnahmen wurden bereits durchgeführt, im Jahr 2013 wurden die mittleren Stützen mit einem Korrosionsschutz versehen. Darüber hinaus wurden Vogelschutzmaßnahmen getroffen“, heißt es.

Die CSU-Fraktion wählt in ihrer Anfrage deutliche Worte. „Meint die Deutsche Bahn AG das Problem aussitzen und die Öffentlichkeit dabei an der Nase herumführen zu können, so lange über die Angelegenheit schon debattiert wird?“, heißt es da beispielsweise. Man werde sich um eine zeitnahe Verbesserung des unbefriedigenden Zustands bemühen, lautet die Antwort der Stadt.

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