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Tierschützer: Christine Schorling vom Tierschutzverein (l.), Udo Wachtveitl und Daniela Böhm fordern unabhängige Aufklärung.

Jetzt ermittelt er hier

Schlachthof: Tatort-Kommissar Udo Wachtveitl schließt sich Petition an

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München - Peta hat gegen den Schlachthof Anzeige wegen Verstößen gegen Hygienemängel und Tierschutzgesetze erstattet. Nun sollen mithilfe einer Petition die Bedingungen am Schlachthof unabhängig überprüft werden. Prominenter Unterstützer: Tatort-Kommissar Udo Wachtveitl.

Tatort Tierschutz! Am Dienstag hat Aktivistin Daniela Böhm ihre Petition an Bürgermeisterin Christine Strobl übergeben. Rund 80.000 Menschen haben im Internet ihre Unterstützung zugesagt – darunter Tatort-Star Udo Wachtveitl (57). Forderung: Die Tierschutzbedingungen am Schlachthof sollen unabhängig überprüft werden.

Wachtveitl: „Ich unterstütze das, weil ich glaube, dass sogenannte Nutztiere genauso empfinden wie Haustiere.“

Die Einrichtung kam in die Schlagzeilen, als die Tierschutz­organisation Peta Anzeige wegen Verstößen gegen Hygienemängel und Tierschutzgesetze erstattet hatte. Der Schlachthof bestritt dies. Die Staatsanwaltschaft hatte ermittelt, doch das Verfahren ist eingestellt worden.

Dies stößt in Tierschutz-Kreisen auf Empörung. Peta hat bereits angekündigt, Beschwerde einzureichen.

Ob die 80.000 Unterschriften für München noch relevant sind? Es gibt ja Umzugspläne für den Schlachthof. Wie berichtet, will eine Investorengruppe die dortigen Betriebe in die Gemeinde Aschheim umsiedeln. Deren Bürgermeister Thomas Glashauser (CSU) rechnet damit, bis zum Jahr 2018 neben dem XXXLutz-Möbelhaus und dem Frachtzentrum einen der modernsten Schlachthöfe der Republik zu präsentieren. Auf dem Münchner Gelände könnten auf ca. sieben Hektar Wohnungen entstehen.

Doch das sind nur Pläne. In Aschheim regt sich heftiger Protest. Kritiker befürchten erhöhtes Verkehrsaufkommen, Lärm und Gestank. Rund einen Kilometer Luftlinie neben dem Areal befindet sich der Heimstettener See – ein Naherholungsgebiet.

Die Freien Wähler in Aschheim wollen die Ansiedlung verhindern. Rund 800 Unterschriften brauchen sie, um einen Bürgerentscheid zu erzwingen. Das wäre der nächste Protest gegen den Schlachthof!

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