Krampuslauf, Fußgängerzone, München, Krampus
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Schaurig schön - der Krampus-Lauf durch die Innenstadt.
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400 Perchten machen Krach beim "Schrecktakel"

Bilder: So war der Krampuslauf in der Fußgängerzone

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München - Da hat der Krampus die Münchner gscheid erschreckt: Über 400 Perchten aus Bayern, Österreich und Südtirol in furchterregenden Masken haben am Nachmittag die Fußgängerzone unsicher gemacht.

Unter lautem Rasseln von Ketten und Kuhglocken liefen die Krampusse zwei Stunden über den Christkindlmarkt. So schaurig-schön, dass sich manch verängstigtes Kind versteckte …

Der Krampus ist der unheimliche Geselle an der Seite des gütigen Nikolaus. Während Letzterer bei unartigen Kindern gerne mal ein Auge zudrückt, flößt der Krampus Angst und Schrecken ein, um sich den nötigen Respekt zu verschaffen. Das Krampuslaufen geht auf eine 500 Jahre alte Tradition aus dem alpenländischen Raum zurück.

Die aufwendig gestalteten Kostüme unterscheiden sich je nach Figur: Die Perchten, die ursprünglich den Winter austreiben sollten, tragen vier bis zehn Hörner, während die Krampusse eine Zweihornmaske kennzeichnet.

Die Münchner Krampusgruppe Sparifankerl-Pass war gestern eine von insgesamt 25 beteiligten Gruppen. Sie setzt sich für das Brauchtum in der Stadt ein und organisiert das Treiben. Der Münchner Krampus-Chef Tom Bierbaumer sagt: „Der Krampus ist ein lustiger Teufel, der zum Bestaunen ist, und nicht, um unartige Kinder zu rügen.“ Meistens fürchten sich laut Bierbaumer ohnehin die Erwachsenen mehr – auch das ist gestern geschehen.

LAY

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