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In einer Münchner Filiale der Firma Zara ist eine junge Studentin nach eigener Aussage schwer gedemütigt und in ihrer Privatsphäre verletzt worden.

Tatort Umkleidekabine

Vorwürfe gegen Zara: "Mitarbeiter hat mich nackt gefilmt"

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München - Eine Münchner Studentin (25) wollte am Donnerstag ein neues Top bei Zara kaufen. Doch in der Umkleidekabine merkt sie: Sie wird beobachtet.

Nach dem Feierabend noch schnell in die Stadt zum Shoppen - das dachte sich die junge Studentin Maria K. (Name geändert) am Donnerstag und machte sich auf den Weg in die Stadt. Der Shoppingtrip endete in einem Alptraum. Was war passiert?

Bei Zara in der Theatinerstraße wollte die 25-Jährige nur schnell ein neues Oberteil anprobieren und schlüpfte in eine der freien Umkleidekabinen, schildert die junge Frau gegenüber der Zeitung Bild.

Als sie sich gerade ausgezogen hatte, bemerkte die junge Studentin eine Handykamera über der Kabinenwand, die sie schamlos abfilmte. In der Kabine nebenan: Ein Mitarbeiter des Ladens. Maria schrie um Hilfe und versuchte ihre Blöße zu bedecken, doch keiner kam ihr zu Hilfe. Im Gegenteil: Es wurde nur noch schlimmer.

Vom Geschrei angelockt näherte sich offenbar der Sicherheitsmann den Umkleidekabinen. Doch anstatt der verzweifelten Frau zu helfen, soll der bloß höhnisch gelacht und sich zusammen mit dem Filmer - ein Freund des Sicherheitsmannes - das Video noch vor ihren Augen angesehen haben.

Die Shoppingbegleitung von Maria eilte, laut Informationen von Bild, ihrer Freundin schließlich zur Hilfe und rief die Polizei, die in Mannschaftsstärke anrückte.

Wie Polizeisprecherin Künzel bestätigt, werde nun gegen die beiden Männer wegen Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches ermittelt.

Die Konzernleitung zeigt sich schockiert von den Ereignissen und hat umgehend reagiert: Deutschland-Geschäftsführer Matthias Alipass (44) versicherte auf Nachfrage der Bild: „Die betreffenden Mitarbeiter sind freigestellt.“

Der Voyeur durfte sich angeblich bereits am Freitag seine Kündigung abholen.

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