Risse im Boden

Pannen-Serie im Stachus: Jetzt soll damit Schluss sein

München - Peinliche Pannen begleiteten die Sanierung des Stachus-Untergeschosses von Anfang an - jetzt soll damit Schluss sein.

Eineinhalb Jahre lang probierten Fachleute im Auftrag der Bauherrin „LBBW Immobilien“ an mindestens sechs verschiedenen Stellen der Stachus Passagen drei Methoden aus, die Risse im Boden (im Bild) zu beheben. Die Risse waren, wie berichtet, im August 2009 entstanden – nur zwei Monate nach dem Verlegen des Terrazzo-Bodens. Um sie nun dauerhaft zu schließen, sollen sie verharzt und dann versiegelt werden. Die Sanierung beginnt im September und soll hauptsächlich nachts stattfinden, damit der Geschäftsbetrieb nicht gestört wird. Anfang 2013 soll die Maßnahme abgeschlossen sein. Die LBBW hatte die Risse bereits im Januar 2010 ausbessern lassen – doch ohne Erfolg. Gutachter sollen jetzt die Ursache der Mängel ausfindig machen. „Hauptsächlich lag es an der Witterung“, sagt Centermanagerin Inge Vogt. Demnächst werden zudem an den Treppen größere Gitterroste eingebaut, damit Regenwasser besser ablaufen kann. bst/MS

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