Die Spuren des ersten Steinwurfs.
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Die Spuren des ersten Steinwurfs.

Politisch motivierte Straftaten

Steine und Eier: Drei Anschläge auf Wahlkreisbüro der Münchner CSU

  • Sascha Karowski
    vonSascha Karowski
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Das Bürgerbüro der CSU München-West/Mitte ist innerhalb einer Woche dreimal beschädigt worden. Die Polizei geht von politisch motivierten Straftaten aus. „Wer mit Steinen Fensterscheiben einschlägt, geht weit über die Grenzen hinaus“, sagt der Bundestagsabgeordnete Stephan Pilsinger. „Das ist kein politisches Statement mehr, das ist eine erhebliche Sachbeschädigung und Gefährdung der Mitarbeiter.

Das gemeinsame Stimmkreis- und Wahlkreisbüro von Pilsinger und dem Landtagsabgeordneten Josef Schmid ist zuletzt am Karfreitag mit mindestens einem Stein beworfen worden. Bereits in der Nacht zum Montag der Vorwoche waren Eier an die Hauswände und Fensterscheiben geworfen worden. Die CSU erstattete Anzeige. Bereits in der darauffolgenden Nacht warfen unbekannte Täter mit einem Stein eine Fensterscheibe ein. Die Polizei versprach daraufhin, das Areal bei Streifen vermehrt anzufahren. Und so entdeckten Beamte der Inspektion am Freitag, dass erneut eine Scheibe eingeworfen worden war.

„Eines ist klar: Wir werden uns von der Anschlagsserie nicht einschüchtern lassen und uns weiterhin mit voller Energie für die Interessen der Bürger in unserem Wahl- und Stimmkreis einsetzen“, sagt Ex-Bürgermeister Josef Schmid. Bereits im vergangenen Jahr hatten Unbekannte die Wände des Bürgerbüros mit der rechtsradikalen Parole „Volksverräter“ und einem Hakenkreuz beschmiert. ska

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