+
Die Attacke ereignete sich in einer U-Bahn am Sendlinger Tor.

44-Jähriger grundlos niedergeprügelt

Brutale U-Bahn-Attacke am Sendlinger Tor

München - Ohne Grund hat ein 18-Jähriger am Freitag einen Münchner U-Bahn-Fahrgast am Sendlinger Tor brutal niedergeschlagen. Mutige Passanten kamen dem Opfer zur Hilfe.

Zu einer brutalen Attacke ist es am Freitag gegen 23.30 Uhr in einer Münchner U-Bahn gekommen. Ein 44-jähriger Münchner stieg am Sendlinger Tor in einen Zug Richtung Münchner Freiheit ein. Noch bevor er Platz nehmen konnte, wurde er von einem 18-Jährigen ohne erkennbaren Grund ins Gesicht geschlagen, berichtet die Münchner Polizei. Als der 44-Jährige zu Boden ging, trat ihm der 18- Jährige mit dem Fuß in den Bauch und ins Gesicht und flüchtete.

Eine 26-jährige Zeugin hatte den Angaben zufolge den Nothaltknopf im U-Bahnwaggon ausgelöst, weshalb die U-Bahn noch nicht losgefahren war. Zwei Zeugen (26 und 27), die die Attacke beobachtet hatten, verfolgten den 18-Jährigen und konnten ihn am Oberanger stellen. Laut Polizei, trat der Täter auch hier um sich und verletzte den 26-Jährigen leicht am Fuß. Schließlich nahmen Polizisten den 18-Jährigen fest.

Der 44-Jährige wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 18-Jährige befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Fußballfans liefern sich heftige Schlägerei in München - TSV 1860 gibt Statement ab
Eine Massenschlägerei von Fußballfans hat in München für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Der TSV 1860 distanziert sich nun von den Vorfällen.
Fußballfans liefern sich heftige Schlägerei in München - TSV 1860 gibt Statement ab
Bluttat am Stachus: Männer gehen aufeinander los - dann zückt einer ein Messer
Am Stachus in München ist ein Streit zwischen zwei jungen Männern eskaliert. Einer der beiden zog schließlich ein Messer und stach auf den jüngeren ein. Dann floh er.
Bluttat am Stachus: Männer gehen aufeinander los - dann zückt einer ein Messer
Aus banalem Grund: S-Bahn-Rüpel traktiert Mann mit Schlägen und Tritten
Eine geschwollene Lippe und Schmerzen hatte ein 56-Jähriger nach einer Auseinandersetzung mit einem S-Bahn-Rüpel in der S2 auf Höhe Stachus. Die Bundespolizei sucht nach …
Aus banalem Grund: S-Bahn-Rüpel traktiert Mann mit Schlägen und Tritten
Trotz Digitalisierung: Behörden und Justiz kommunizieren lieber per Fax 
Wenn Anwälte mit Gerichten oder Behörden mit Behörden kommunizieren, rattert dafür oft ein Fax–gerät – so wie vor 30 Jahren. In Zeiten von Digitalisierung und E-Mail …
Trotz Digitalisierung: Behörden und Justiz kommunizieren lieber per Fax 

Kommentare