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Wertstoffhöfe in München.

Müll-Mafia

Werden die Wertstoffhöfe in München jetzt kontrolliert?

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Die Münchner Müll-Mafia machte dieses Jahr Schlagzeilen und die Abfallwirtschaftsbetriebe in der Kritik. Es sollte sich etwas ändern. Doch scheinbar ist noch nichts passiert.

München - Nach den Hehlereivorwürfen gegen städtische Mitarbeiter auf Münchens Wertstoffhöfen hat die Verwaltung das Personalwesen auf solide Füße gestellt, mehr Zuverlässigkeit versprochen und angekündigt, letztere auch zu kontrollieren. Bislang ist dies jedoch noch nicht geschehen. Das geht aus einer Antwort des Kommunalreferats auf eine Anfrage der Bayernpartei hervor. Demnach gebe es noch keine verdeckten Testanlieferungen zur Qualitätskontrolle, teilt das Referat mit. „Hierzu sind umfangreiche Recherchen bei anderen Städten und Abstimmungen mit der Personalvertretung erfolgt“, heißt es. „Eine Ausschreibung an einen externen Dienstleister hierfür ist in Vorbereitung.“

Die Mafia vom Wertstoffhof machte Schlagzeilen. Auch ein Urteil gegen vier Mitarbeiter der Abfallwirtschaftsbetriebe ist im Juni gefallen.  

Die Bayernpartei hatte in ihrem Antrag moniert, immer wieder erreichten sie Bürgerbeschwerden über mangelnden Service auf den Wertstoffhöfen, Unfreundlichkeit der Mitarbeiter und fehlende Unterstützung für die Kunden. „Des Öfteren wurde beobachtet, wie bis zu acht Mitarbeiter unter einem Sonnenschirm Platz genommen hatten und sich unterhielten anstatt den Kunden behilflich zu sein.“ 

Ein Mitarbeiter des Abfallwirtschaftsbetriebs München (AWM) erklärte in einem Interview, was ihn an Kunden nervt. Lesen Sie hier de Stellungnahme von Abfallwirtschaftsbetrieb.

Dieser Fall liegt schon länger zurück, wie Merkur.de berichtet  blitzte ein Münchner mit seiner alten Küche beim Wertstoffhof ab.  

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