Chaos auf der Stammstrecke: Deswegen verspäten sich die S-Bahnen mehr als 40 Minuten

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Normalerweise wird der Marstallplatz nicht als Parkplatz genutzt. 

Anfrage im Stadtrat

Wird auf dem Marstallplatz schwarz geparkt?

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Auf dem Marstallplatz stehen seit etwa drei Monaten Autos von Mitarbeitern der Staatsoper und des Landesamts für Denkmalpflege. Das Problem: Die Genehmigung für die Parkplätze fehlt.

München - Rund 50 Parkplätze sind auf dem Platz seit einiger Zeit akkurat mit weißen Linien markiert. Bei der Stadtratsfraktion von FDP, Hut und Piraten sorgte das schon vor einigen Wochen für Verwunderung. Parkplätze sind auf dem nach historischen Vorbild gepflasterten Steinplatz nämlich eigentlich gar nicht vorgesehen. Die Stadträte richteten deshalb im Dezember eine Anfrage an Stadtbaurätin Elisabeth Merk. Schließlich beeinträchtigten die Fahrzeuge nachhaltig die Ästhetik des Platzes, merkte Ex-Kunstminister Wolfgang Heubisch (FDP) an.

Nun antwortete die Chefin des Planungsreferats. Die Fahrzeuge, die plötzlich auf dem Marstallplatz parken, gehörten schwerbehinderten Mitarbeitern der nahegelegenen Staatsoper sowie dem Theaterarzt, ließ die Referentin wissen. Dazu kämen acht Dienstfahrzeuge des Landesamts für Denkmalpflege. Sie alle nutzten normalerweise die Tiefgarage am Max-Joseph-Platz. Doch die wird noch bis August saniert.

Leider hätten es Staatsoper und Landesdenkmalpflege aber versäumt, den Parkplatz genehmigen zu lassen, erklärt Merk. Denn temporär oder auf Dauer: Auch Behörden können nicht ohne Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans einfach nach Gutdünken Parkplätze ausweisen.

Im Fall des Marstallplatzes schlägt Stadtbaurätin Merk allerdings vor, ausnahmsweise ein Auge zuzudrücken. Angesichts der geschilderten Umstände halte man Maßnahmen zur Beseitigung der Stellplätze „für nicht notwendig“.  wö

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