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Das Gymnasium in Holzkirchen.

Fürs neue Schuljahr

Anmeldungen am Gymnasium Holzkirchen rückläufig: Das steckt dahinter

Das Gymnasium Holzkirchen verzeichnet weniger Anmeldungen als im Vorjahr. Die gute Nachricht: Die Schule muss deshalb laut dem Direktor heuer erstmals keine Schüler abweisen.

Holzkirchen – Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu, die Abiturienten kämpfen sich von Prüfung zu Prüfung, latente Ferienstimmung macht sich breit. In den Sekretariaten der weiterführenden Schulen in Holzkirchen werden derweil bereits die Weichen für das Schuljahr 2018/19 gestellt. Die Anmeldefristen sind abgelaufen. Ein Überblick über die neuen Schülerzahlen.

Das Staatliche Gymnasium Holzkirchen begrüßt im September vier fünfte Klassen, jedoch weniger Schüler als im Vorjahr. Während 2017 noch 159 Viertklässler eingeschrieben wurden, waren es heuer 121. Der Rückgang sei aber „kein Nachteil“, findet Schulleiter Axel Kisters: „Heuer ist es eine Punktlandung. Wir sind zufrieden, wir müssen erstmals keine Schüler abweisen.“

Worin der Rückgang zu begründen ist, darüber kann Kisters nur spekulieren. Womöglich hätten die Eltern aus den Erfahrungen der Vorjahre ihre Schlüsse gezogen und ihre Kinder gleich dort eingeschrieben, wo sie sicher genommen werden, mutmaßt Kisters. Eines belegen die Anmeldezahlen allerdings: Eltern aus der Region Holzkirchen schreiben ihre Kinder gewohnt zuverlässig am örtlichen Gymnasium ein. Die Anmeldungen aus dem Landkreis München hingegen sind laut Kisters rückläufig. 

Die Oberland Realschule geht ebenfalls mit vier Fünften ins neue Schuljahr. 95 Kinder haben sich fest angemeldet. 22 weitere könnten folgen, wenn sie den dreitägigen Probeunterricht bestehen. Vor allem am Freitag kamen einige Anmeldungen dazu, meldet das Sekretariat. Der Brückentag kam den Eltern wohl gelegen.

Wie viele Schüler am Privatgymnasium dazukommen, steht abschließend noch nicht fest. Die Schule rechnet allerdings mit zwei Klassen à 25 Kinder.

An der Realschule Tegernseer Tal verzeichneten die Verantwortlichen bei den Anmeldungen heuer einen neuen Rekord. In den weiterführenden Schulen in Miesbach sind die Anmeldungen zwar Konstant, doch die Schüler werden weniger.

fp


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