Einen neuen Vorstand haben die Waller Brettlhupfer gewählt. Ludwig Stürzer bleibt Vorsitzender. Ihm zur Seite stehen ab sofort (v.l.) Ursula Lippkau, Elisabeth Kalb, Maria Obendorf und Ulrike Mairinger. foto: kn

Bretthupfer: Kreative Pause bis Herbst

Wall - Einen neues Vorstand haben die Waller Brettlhupfer gewählt. Im Herbst machen sie sich auf die Suche nach einem neuen Stück.

Von diesem Ansturm waren selbst die erfolgsverwöhnten Brettlhupfer aus Wall überrascht: Ihr Stück „Ala-Din und die Wunderlampe“ von 2013 hat der Theatergruppe 15 ausverkaufte Vorstellungen beschert - und damit das größte Zuschauerinteresse überhaupt. Es war ein richtiges Erfolgserlebnis, in dem sich die Brettlhupfer sonnen konnten. Dass ein ereignisreiches Jahr hinter ihnen liegt, zeigte jetzt der Rückblick bei der Jahresversammlung.

Da das Ensemble traditionell nur alle zwei Jahre spielt, ging es im Vorjahr nach sechs Monaten intensiver Probenzeit mit der Waller Regisseurin Steffi Baier wieder auf die Bühne. Mit 15 Vorstellungen von Ala-Din und die Wunderlampe“ zogen die 21 Darsteller in einem Monat Besucher und Aufmerksamkeit aus ganz Oberbayern an. „Viele weitere Kartenanfragen lagen auch nach den Aufführungen noch vor, aber wir mussten das Trachtenheim räumen und wollten auch mal wieder zur Ruhe kommen“, erinnert sich Pressesprecher Leonhard Obermüller. Zum Vergleich: Die Stücke „Himmel und Hölle“ von 2011 und „Der nackte Wahnsinn“ von 2009 wurden nur zehn und neun Mal aufgeführt.

Nun gönnen sich die 35 Mitglieder des Theatervereins erst einmal einige Monate kreative Pause, ehe sie im Herbst wieder mit der Stücksuche beginnen. Diese geschieht dann unter Leitung eines neuen Vorstands, den die Brettlhupfer bei ihrem Treffen wählten.

Vorsitzender bleibt nach wie vor Ludwig Stürzer, als Stellvertreterin steht ihm künftig Ursula Lippkau als Nachfolgerin von Elisabeth Estner zur Seite. Schriftführerin bleibt Ulrike Mairinger, neue Kassierin ist Maria Obendorf, die von Elisabeth Kalb unterstützt wird. (vm)

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