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Ideen für die Gestaltung der Außenflächen am Klosteranger haben Bürger eingebracht. Auf dem Bild ist Max von Bredow, Vorstandsvorsitzender der Quest AG, die die Ortsmitte bebaut, vor zwei Mehrgenerationenhäusern zu sehen. 

„Es war ein großes Potpourri“

Bürger entscheiden: So soll der Klosteranger aussehen

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Weyarn – Die Bauarbeiten am Weyarner Klosteranger laufen. Wie die Außenflächen und Grünflächen aussehen sollen, damit hat sich nun ein Bürgerworkshop beschäftigt.

40 Teilnehmer lauschten zunächst den kurzen Vorträgen unter anderem von Architekt Andreas Leupold und Landschaftsarchitekt Uwe Schmidt, berichtet Katja Klee vom Mitmachamt im Weyarner Rathaus. Anschließend durften die Zuhörer ihre Ideen einbringen. Städteplaner Otto Kurz moderierte den Abend. „Die Resonanz war in Ordnung“, findet Bürgermeister Leonhard Wöhr (CSU). „Wir möchten möglichst viele Bürgerwünsche erfüllen.“ 

Die Teilnehmer teilten sich laut Klee in die drei Arbeitsgruppen Natur und Gärten, Ruhe und Erholung sowie Spiel und Spaß auf und erarbeiteten einige Ideen zur Gestaltung der Außenanlagen. „Es war ein großes Potpourri“, sagt sie. Zum Beispiel schlugen Bürger ein Insektenhotel vor, das mit der geplanten Streuobstwiese funktionieren könnte. Auch Spielgeräte für Jung und Alt standen im Raum. „Aus Naturmaterialien und nicht 0815“, betont Klee. Zudem wünschen sich die Weyarner Sitzgelegenheiten oder Liegen unter freiem Himmel. Die Wege sollten alle barrierefrei sein. 

Bei einem zweiten Bürgerworkshop, der am Dienstag, 9. August, um 18 Uhr im Bürgergewölbe stattfindet, werden die Ideen laut Klee auf einer großen Karte visualisiert und erneut besprochen. In seiner Sitzung am 15. September beschäftige sich der Gemeinderat mit den Details, am 13. Oktober soll das Gremium einen Beschluss dazu fassen. Vorher werfe auch der Projektausschuss einen Blick auf die Pläne. Um die Realisierung kümmere sich die Quest AG, die den Klosteranger bebaut, im Rahmen der Erschließungsarbeiten, erklärt Bürgermeister Wöhr. Das sei vertraglich so abgestimmt. Die Kosten lägen im sechsstelligen Bereich. 

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