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Preisverleihung mit Ministerin: Die Schülerinnen (v.l.) Franziska März, Susanne Maier und Katharina Ellerbeck von der Holzkirchner Wirtschaftsschule gewannen mit ihrem Plakat (im Bild) den dritten Platz. Ihnen gratulierte auch Gesundheitsministerin Melanie Huml (2.v.r.).

„bunt statt blau“

Holzkirchner Schüler gewinnen Preis

Holzkirchen – Bundesweit knapp 7000 Schüler kreierten Kunstwerke gegen Komasaufen. Eines der besten bayerischen Plakate kommt aus Holzkirchen.

Katharina Ellerbeck (14), Susanne Maier und Franziska März (beide 15) gewannen den dritten Platz des Wettbewerbes. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml als Schirmherrin der Kampagne der Krankenkasse DAK-Gesundheit gratulierte ihnen nun bei der Preisverleihung.

Das Plakat der drei Schülerinnen zeigt ein vom Alkohol gezeichnetes Mädchen auf den unteren Stufen des Lebens. „Das Foto haben wir an der Holzkirchner Bahnunterführung aufgenommen und bewusst den Faschingsdienstag gewählt, damit wir nicht so auffallen“, erklärt Katharina Ellerbeck, das Mädchen auf dem Plakat. „Es soll darstellen, dass der Alkohol das Mädchen auf den unteren Stufen festhält – vor der dunklen Unterführung. Die Fotografin ist schon oben und fordert ihre Freundin auf, dem Alkohol zu kündigen und nach oben zu kommen – ins reale Leben, wo es hell ist“, erklärt die 14-Jährige.

2014 mussten in Bayern knapp 4700 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 20 Jahren mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Obwohl die Zahl erneut leicht zurückging, sei Aufklärung weiter wichtig, betonte auch Huml. Die Kampagne „bunt statt blau“, bei der Schüler an ihre Altergenossen appellieren, sei „authentisch und wirksam“, so Huml. „Mit ihren eindrucksvollen Plakaten werden die jungen Künstler selbst zu glaubwürdigen Botschaftern gegen das Rauschtrinken“, sagt DAK-Landeschef Gottfried Prehofer. Platz eins und zwei gingen an Schülerinnen aus Regensburg und Memmingen.  mm

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