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Das Johannifeuer in Hartpenning

Johannifeuer

Burschenverein Hartpenning verhängt Flaschenverbot

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Erstmals gilt auf dem diesjährigen Johannifeuer des Burschenvereins Hartpenning ein Flaschenverbot.

Großhartpenning – Erstmals gilt auf dem diesjährigen Johannifeuer des Burschenvereins Hartpenning ein Flaschenverbot. „Wir haben in den letzten Jahren haufenweise leere Flaschen einsammeln müssen“, sagt Meinrad Bacher, „deshalb haben wir beschlossen, heuer ein Verbot für selbstmitgebrachte Getränke einzuführen.“ Dieses gelte im Umkreis von 200 Metern rund um das Feuer. Drei Burschenvereinsmitglieder seien beauftragt, zu kontrollieren. „Wir müssen sehen, ob das funktioniert bei so vielen Gästen“, sagt Bacher. Er rechnet damit, dass 700 bis 1000 Besucher zum Johannifeuer am Asberg am Freitag, 14. Juni, ab 19 Uhr, kommen.

Vorbild für das Verbot ist das Alkoholverbot, das seit vergangenem Jahr im Umfeld des Holzkirchner Frühlingsfestes gilt.

Wer gegen das Verbot verstößt, muss den mitgebrachten Alkohol abgeben oder das Fest verlassen. Weitere Sanktionen drohen nicht. „Es ist ja kein amtlicher Verstoß“, erklärt Bacher. „Aber uns gegenüber ist es einfach nicht fair, Getränke mitzubringen.“ Schließlich habe der Burschenverein den Aufwand der Organisation des Festes – und bleibe dann auf dem Müll sitzen. Problematisch sei auch, dass nie alle Flaschen und Scherben gefunden werden. „Die Bauern fahren dann mit dem Heu die Scherben ein. Das ist gefährlich“, sagt Bacher.

Außerdem verdiene der Verein nichts, wenn die Gäste ihre Getränke selbst mitbringen. In der Vergangenheit hatte der Vereins mit den Einnahmen aus dem Fest örtlichen Vereinen unter die Arme gegriffen. Unter anderem spendete er an die Hartpenninger Schützen, die an ihrem Vereinsheim einen neuen Notausgang brauchten. Auch die Hartpenninger Feuerwehr profitierte bereits von Spenden aus den Einnahmen des Johannifeuers. „Wir wollen auch heuer wieder spenden“, sagt Bacher. Das Reutberger Bier vom Fass wird in Maßkrügen ausgeschenkt. 7,50 Euro kostet die Mass, hinzukommen drei Euro Pfand.

Für die Musik zeichnet die Blaskapelle Hartpenning verantwortlich, in der Bar legen DJ Groamat und DJ Biache auf. Der Eintritt ist frei, aber der Burschenverein freut sich über Spenden als Zeichen des Danks für den Aufwand, der auch das Bereitstellen von Holz fürs Feuer, von WCs und der Musik beinhaltet.

Sollte das Wetter nicht mitspielen, stehen folgende Ersatztermine fest: Samstag, 15. Juni, Freitag, 21. Juni, Samstag, 22. Juni und Sonntag, 23. Juni.  

Das Johannifeuer hat bereits eine lange Tradition.

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