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19 Jahre Vorsitz: UWG verabschiedet Andreas Frei und wählt Nachfolger

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Von: Sandra Hefft

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Andreas Frei (r.) und Anian Rutz
19 Jahre war Andreas Frei (r.) Vorsitzender der UWG Goldenes Tal. Dafür gab es viel Applaus und eine besondere Feuerschale, unter anderem vom neuen Vorsitzenden Anian Rutz. © GB

Weyarn – Nach 19 Jahren verabschiedet sich Andreas Frei als Vorsitzender der Unabhängigen Wählergemeinschaft Goldenes Tal (UWG) in Weyarn.

Im Radio lief Las Ketchup, der Euro als Bargeldwährung wurde gerade eingeführt und der Bundeskanzler hieß Gerhard Schröder, als Andreas Frei im November 2002 im Alter von 32 Jahren als stellvertretender Vorsitzender der Unabhängigen Wählergemeinschaft Goldenes Tal (UWG) gewählt wurde. Drei Jahre später trat er in die Fußstapfen von Alois Killy und übernahm das Amt des Ersten Vorsitzenden. Zu den Vorstandswahlen bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung ist Frei nicht mehr angetreten. Nach 19 Jahren sei es an der Zeit, Platz zu machen für die nächste Generation, sagt er. Sein Nachfolger ist Anian Rutz.

In seiner Abschiedsrede gab der scheidende Vorsitzende einen Überblick über seine umfassenden Tätigkeiten der vergangenen fast zwei Jahrzehnte, wobei er stets herausstellte, dass die Organisation und Durchführung vieler Aktivitäten und Veranstaltungen nur dank des eingespielten und tatkräftigen Vorstandsteams funktioniert habe. Von 2008 bis 2017 vertrat Frei die UWG als engagierter Gemeinderat in Weyarn.

UWG-Listen für Kommunalwahl aufgestellt

Der Vorstand bedankte sich im Namen der UWG bei Andreas Frei. 19 Jahre Vorsitz der UWG, das schüttele man nicht einfach so aus dem Ärmel, betont die UWG. 19 Jahre Vorsitzender einer politischen Vereinigung zu sein, bedeute, unzählige Freizeitstunden investiert zu haben und stets Ansprechpartner für die Bürger zu sein. Weil dabei auch nicht immer gute Nachrichten zu übermitteln waren, habe es Frei immer wieder geschafft, zu motivieren, zu überzeugen und mitzureißen.

Ganz besonders hervorgehoben wurde Freis unermüdlicher Einsatz für die Listenaufstellungen der Kommunalwahlen. „Seine anpackende Art, wenn es beispielsweise um die Instandhaltung der Spielplätze oder die Organisation der Sonnwendfeier ging, seine inhaltlichen Ideen und Ideale sowie seine Art und Weise, die Vorstandschaft gleichberechtigt und dennoch zielstrebig und meinungsstark zu führen“, lobt die UWG.

Besonderes UWG-Abschiedspräsent

Am Ende stellte sich die Frage, welches Abschiedspräsent für einen Menschen passend ist, der so sehr Feuer und Flamme für eine Sache ist, heißt es im Bericht. So wurde Frei unter langanhaltendem Applaus eine Feuerschale mit Motiv der Ortseingangsbeschilderung des Goldenen Tals überreicht.

Auch für Freis Ehefrau Rosi stand ein kleines Dankeschön bereit, denn eines sei klar: „Um 19 Jahre lang ein solch umfassendes Amt bekleiden zu können, braucht es jemanden, der einem immer wieder den Rücken freihält und unterstützt“, betont die UWG. she

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