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Ärger beim Burschenfest in Warngau: Polizei muss eingreifen

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Bierzelt Volksfest
Gehörig Promille intus hatten ein Warngauer und ein Lenggrieser, die sich beim Burschenfest in Warngau daneben benahmen. © Angelika Warmuth/dpa (Symbolbild)

Warngau – Mehrere Zwischenfälle, die das Eingreifen der Polizei nötig machten, haben sich beim Burschenfest in Warngau ereignet.

In der Nacht von Freitag, 20., auf Samstag, 21. Mai, kam es beim Burschenfest in Warngau zu mehreren Vorfällen mit Polizeieinsätzen, wie die Polizeiinspektion Holzkirchen berichtet.

Unter anderem kletterte ein 20-jähriger Warngauer aus bislang ungeklärtem Grund auf das Dach eines Polizeieinsatzfahrzeugs. Als die Beamten aus dem Pkw ausstiegen, versuchte der junge Mann wegzulaufen. „Er wurde deshalb festgehalten und musste mit unmittelbarem Zwang zu Boden gebracht werden“, erklärt die Polizei. „Dabei wehrte sich der junge Mann erheblich.“

Lenggrieser mit fast 2,5 Promille

Bei ihm wurde letztlich ein Alkoholwert jenseits der 1,5 Promille festgestellt. Nachdem die Beamten seine Identität festgestellt hatten, erhielt der Mann ein Platzverbot für das Festgelände. Ihn erwartet zudem eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Dabei kann als Strafmaß Geldstrafe bis zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verhängt werden.

In einem weiteren Fall griff ein 18-jähriger Lenggrieser einer jungen Frau unter den Rock an den Intimbereich und beleidigte sie auf sexueller Grundlage. Der Lenggrieser erhielt ebenfalls einen Platzverweis. Da sich der Beschuldigte nicht daran hielt und in aggressiver Weise wieder versuchte, ins Festzelt zu gelangen, musste er ebenfalls mit unmittelbarem Zwang gefesselt und auf die Polizeidienststelle gebracht werden. Der Lenggrieser hatte einen Alkoholwert von fast 2,5 Promille.

Polizei kontrolliert stärker in Warngau

Den 18-Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, zusätzlich wegen sexueller Belästigung und Beleidigung auf sexueller Grundlage.

„Die Polizei bittet, trotz der nach dem Infektionsschutzgesetz nun wieder zulässigen Festlichkeiten, sich an alle Vorschriften zu halten und einen gesitteten Ablauf zu gewährleisten“, heißt es weiter. „Aufgrund der Vorfälle von Samstagnacht wird das Fest nun mit erhöhter Polizeipräsenz überwacht.“

Am Sonntag hat es einen weiteren Vorfall beim Burschenfest gegeben, zu dem die Polizei ermittelt. ksl

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