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Fünf Mini-Ranger unterstützen beim Auswildern eines Greifvogels

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Landkreis – Fünf Gewinner hat es bei der Malaktion zum Wildtierschutz des Landkreises Miesbach gegeben. Sie wurden nun belohnt.

Wildtierschutzkampagne
1 / 15Eine gelungene Wildtierschutzkampagne für die kleinen Gewinner aus dem Landkreis Miesbach. © LRA
Wildtierschutzkampagne
2 / 15Simon und sein Bussard Galgo. © LRA
Wildtierschutzkampagne
3 / 15Eine gelungene Wildtierschutzkampagne für die kleinen Gewinner. © LRA
Wildtierschutzkampagne
4 / 15Erik und sein Bussard Kai. © LRA
Wildtierschutzkampagne
5 / 15Eine gelungene Wildtierschutzkampagne für die kleinen Gewinner. © LRA
Wildtierschutzkampagne
6 / 15Reema und ihr Falke Dunja. © LRA
Wildtierschutzkampagne
7 / 15Emily und der Falke Emily. © LRA
Alfred Aigner mit Greifvogel
8 / 15Falkner und Betreiber der Auffang- und Pflegestation für Greifvögel und Eulen in Otterfing, Alfred Aigner, zeigt einen seiner Schützlinge. © LRA
Wildtierschutzkampagne
9 / 15Helena und ihr Falke Sissy. © LRA
Wildtierschutzkampagne
10 / 15Eine gelungene Wildtierschutzkampagne für die kleinen Gewinner. © LRA
Wildtierschutzkampagne
11 / 15Eine seltene Sumpfohreule präsentierte Alfred Aigner von der Auffangstation in Otterfing. © LRA
Ranger Alex und das größte Vogelei
12 / 15Ranger Alex Römer zeigt den fünf Mini-Rangern das größte Vogelei. © LRA
Wildtierschutzkampagne
13 / 15Eine gelungene Wildtierschutzkampagne für die kleinen Gewinner. © LRA
Wildtierschutzkampagne
14 / 15Eine gelungene Wildtierschutzkampagne für die kleinen Gewinner. © LRA
Wildtierschutzkampagne
15 / 15Eine gelungene Wildtierschutzkampagne für die kleinen Gewinner. © LRA

Während der Sommerferien hatten Kinder die Chance, ein selbstgemaltes Bild von ihrem einheimischen Lieblingswildtier mit seiner Leibspeise an das Landratsamt in Miesbach zu schicken. Insgesamt gingen 48 liebevoll gestaltete Zeichnungen mit vielen Details ein. Danach losten die Naturschutz-Ranger Andreas Köpferl und Alexander Römer fünf Gewinner aus, die daraufhin beim Auswildern eines Greifvogels im Nordlandkreis dabei sein durften.

„In unserem Landkreis fühlen sich viele wilde Tiere pudelwohl. Für Enten, Gänse, Schwäne, Füchse, Schlangen, Rehwild und unzählige weitere Tierarten ist der Landkreis Miesbach ein Zuhause – genauso wie für uns Menschen“, erklärt Naturschutz-Ranger Andreas Köpferl. „Leider kommt es immer wieder zu Unfällen oder gar Konflikten, bei denen die Tiere meist den Kürzeren ziehen.“ Ziel der Wildtierschutzkampagne sei, Kinder schon im frühen Alter für die Tiere und ihre Bedürfnisse zu sensibilisieren. „Wir sind überwältigt von den detailgetreuen Zeichnungen der Kinder“, sagt er. „Die Zeit für die Auswilderung drängte, da diese noch vor dem anstehenden Winterwetter stattfinden muss. Die Vögel müssen sich noch für den Winter rüsten.“

Fünf Mini-Ranger geben Freiheit zurück

Bei Sonnenschein und strahlend blauem Himmel trafen sich daher vor Kurzem die Gewinner Helena, Erik, Simon, Emily und Reema mit ihren Eltern und Geschwistern, Landrat Olaf von Löwis und den Naturschutz-Rangern sowie dem Falkner und Betreiber der Auffang- und Pflegestation für Greifvögel und Eulen in Otterfing, Alfred Aigner.

Zwei Bussarde und drei Falken warteten auf den Flug in die Freiheit. Landrat Olaf von Löwis lobte jeden der Mini-Ranger für sein Gemälde und erfragte den von den Kindern zu wählenden Namen des Vogels, den sie in die Freiheit entlassen durften. Falkner Alfred Aigner erklärte jedem Kind, was nun zu tun sei, und übergab nacheinander einen gesundgepflegten Vogel. Mit viel Schwung durfte jeder der fünf Mini-Ranger einem Vogel die Freiheit zurückgeben. Strahlende Augen blickten den Vögeln hinterher.

Seltene Sumpfohreule dabei

Einen weiteren tierischen Gast präsentierte Alfred Aigner ganz zum Schluss: Eine sehr seltene Sumpfohreule wurde zur Versorgung in die Auffangstation gebracht. Sie ist in einem Elektro-Stacheldraht hängen geblieben und hat sich schwer am Flügel verletzt. Aigner ließ die Eule vor dem Besuch bei den Kindern von einem Tierarzt versorgen. Alle bestaunten das wunderbare Tier und hoffen, dass auch diese Eule durch die Pflege in der Auffangstation, in einiger Zeit wieder in Freiheit entlassen werden kann. Die Pflege- und Auffangstation ist dringend auf Spenden angewiesen.

„Engagierte Menschen wie Herr Aigner sind äußerst wertvoll. Ohne seine Arbeit wäre dieser wunderbare Vogel, stellvertretend für alle 200 verletzten Greifvögel und Eulen, die jährlich in Otterfing landen, verloren. Vielen Dank für diese Arbeit“, wertschätzte Landrat Olaf von Löwis.

Umgang mit Wildtieren und Vögeln erklären

Die wissbegierigen Kinder hatten anschließend noch viele Fragen an die Naturschutz-Ranger. Alex Römer nahm sie mit auf eine spielerische Reise ins Reich der Wildvögel: Welcher Vogel legt das größte und das kleinste Ei der Welt? Wer ist der kleinste einheimische Vogel? Wem gehören diese Federn? Die Mini-Ranger haben viel gelernt und sind nun gut gerüstet, um ihre Freunde und Klassenkameraden über den Umgang mit Wildtieren und Wildvögeln aufzuklären.

„Diesen Tag vergessen die Kinder nie. Was für eine tolle Aktion“, gratulierte Johanna Ecker-Schotte, Vorsitzende des Tierschutzvereins Tegernseer Tal. Sie und Wolfgang Kuhn, der Jagdberater des Landkreises, haben die Wildtierschutzkampagne des Landratsamtes unterstützt. ksl

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