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Initiative aus Otterfing hilft nach Hochwasser und sucht Mitstreiter

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Otterfinger in Hochwassergebiet
Ende September wollen die Engagierten aus Otterfing wieder ins Ahrtal fahren, um zu helfen. Nach den heftigen Überschwemmungen sind die Schäden enorm. © GB

Otterfing – Nach den schweren Unwettern im Juli im Ahrtal fährt nun eine Gruppe aus Otterfing ins Krisengebiet und sucht Mitstreiter.

Eine Initiative aus Otterfing hat nun nach den schweren Überschwemmungen im Ahrtal vor Ort geholfen. „Wir konnten uns das nicht vorstellen, was wir da sahen, und waren angetrieben, durch das Engagement einer Bekannten aus Landsberg und deren Freund Thomas vor Ort, Öfen zu organisieren für das Ahrtal“, erklärt Fritz Schachtner vom gleichnamigen Autohaus in Otterfing. „Es sprach sich schnell im Bekanntenkreis herum, dass Unterstützung vonnöten ist und viele spendeten gerne.“ Auch monetär.

„Da ich zwei Öfen und eine Geschirrspülmaschine hatte und der Alois aus Miesbach auch noch drei Öfen organisierte, wurde schnell klar, dass wir das selber rauf fahren“, erklärt der Unternehmer. Die Firma Miesbacher Holzhaus habe noch 700 Kilogramm Dachlatten beigesteuert, eine Waschmaschine und eine Kühlkombination organisiert sowie die Firma Aumann in Bad Tölz zwei Werkzeugkoffer und eine Palette Dachpappe.

„Die Seniorchefin von Miesbacher Holzhaus, Gabi Killer, fuhr die Ladung Öfen selber rauf, da ich mit meinem Lkw sonst überladen gewesen wäre“, erklärt Fritz Schachtner. Letztendlich war dann Anfang September ein Großraumtransporter mit Wohnwagen, ein Lkw und ein Pritschentransporter vollgeladen ins Ahrtal unterwegs. „Der Chef der Firma Aumann versprach uns, schau nach, was die noch brauchen, dann richt ma noch was zam“, sagt er.

Ende September fahren die Engagierten nun für drei Tage rauf und helfen den Betroffenen bei der Arbeit. Da gebe es viel zu tun und jede Hand werde vor dem Wintereinbruch gebraucht. „Der Chef der Destillerie Liedschreiber in Gmund, der Andreas, sagte mir sofort zu, er fährt mit und der Alois, der schon dabei war, auch“, erklärt Fritz Schachtner. „Meine Frau und die Heike, eine Bekannte, hat sich auch bereit erklärt, Hand anzulegen.“

Allerdings bräuchte es noch ein paar Leute mehr, die mitfahren, um zu helfen. Was ebenfalls noch gebraucht werde, seien Küchen-, Schweden- und Kaminöfen für Holzheizung sowie Brennholz, 30 Zentimeter lang. Auch Geldspenden sind willkommen und werden dort angebracht, wo sie benötigt werden. Wer Interesse hat, sich zu melden, kann sich bei Fritz Schachtner melden. ksl

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