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Klimaschutz konkret: Gymnasium Holzkirchen mit großer Pflanzaktion

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Von: Sandra Hefft

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Holzkirchner Gymnasiasten bei Pflanzaktion
Für den Wald der Zukunft nahmen die Holzkirchner Gymnasiasten die Schaufel in die Hand. © GB

Holzkirchen – Beim Projekt „Klimaschutz konkret“ am Gymnasium Holzkirchen wurden jüngst fast 1.000 Buchen im Hofoldinger Forst gepflanzt.

Fast 1.000 Buchen haben die Schüler des Seminars „Klimaschutz konkret“ am Staatlichen Gymnasium Holzkirchen jüngst gepflanzt. Große Unterstützung bekamen sie von Förster Robert Wiechmann vom AELF Holzkirchen und Revierleiter Markus Noack vom Forstbetrieb Schliersee.

Nach einem theorielastigen Treffen im Juli, bei dem es für die Holzkirchner Gymnasiasten um den heimischen Wald und den Klimawandel ging, folgte jüngst der praktische Teil der Baum­pflanzaktion. Nach einer Einweisung zur korrekten Pflanzweise durften die zwölf Schüler samt Lehrkraft selbst zur Schaufel greifen: Wurzeln wurden zurechtgestutzt, Löcher ausgehoben und Setzlinge eingepflanzt. Dabei war besondere Sorgfalt gefragt, denn die Wurzel durfte sich nicht umbiegen, das Loch musste tief genug und die Wurzel bedeckt sein.

In enger Zusammenarbeit mit den Förstern Robert Wiechmann, Alexander Meier und Markus Noack sowie zwei anleitenden Waldarbeitern haben die Schüler etwa 950 Setzlinge in zwei Gebieten eines 15 Hektar großen Fichtenbestandes im Hofoldinger Forst gepflanzt. Ziel war, einen wichtigen Schritt in Richtung klimaresistenter Wald zu gehen, erklärt die Schule in einer Mitteilung.

Der Forstbetrieb Schliersee setzt beim Waldumbau im Hofoldinger Forst überwiegend auf Tannen und Buchen. Für die Pflanzaktion fiel die Wahl auf Buchen. Ziel ist immer Mischwald, erklären die Initiatoren. Dieser sei durch das Zusammenspiel mehrerer Baumarten nicht so anfällig wie Monokulturen und damit auch klimaresistenter.

Die Rotbuche – zur Baumart des Jahres 2022 ernannt – sei gut geeignet für den Waldumbau reiner Fichtenbestände. Als heimische Baumarten sind Tanne und Buche unverzichtbar: Sie sind in der Lage, sowohl steigenden Temperaturen als auch künftig anhaltendem Frost zu trotzen – so ist zumindest die Hoffnung. she

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