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Gewalttätiger Streit an A8: Lkw-Fahrer (50 und 33) landen in U-Haft

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Blaulicht
Polizeibeamte mussten den Streit zwischen zwei Lkw-Fahrern am Seehamer See schlichten. (Symbolbild) © Carsten Rehder

Weyarn – Heftigen Streit hatten zwei Lkw-Fahrer am Samstag auf dem A8-Parkplatz am Seehamer See zwischen Weyarn und Irschenberg. Die Kripo Miesbach ermittelt.

Update, 2. August, 14 Uhr:

Wie berichtet, war es am Samstag (30. Juli) nahe einem Parkplatz an der Autobahn A8 zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen zwei Berufskraftfahrern gekommen. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln seitdem gegen die beiden 50 und 33 Jahre alten Beteiligten wegen eines versuchten Tötungsdelikts beziehungsweise gefährlicher Körperverletzung. Im Rahmen der kriminalpolizeilichen Ermittlungen, um die Tatumstände zu klären, bitten die Ermittler auch um Hinweise möglicher Zeugen.

Die Beamten der zuständigen Kriminalpolizeistation Miesbach befragten am Dienstag (2. August) Gäste des Campingplatzes am Seehamer See in Großseeham, teilt Sprecher Stefan Sonntag vom Polizeipräsidium Oberbayern-Süd mit. Der Campingplatz befindet sich in unmittelbarer Tatortnähe. In diesem Zusammenhang bitten die Ermittler mögliche Zeugen, die noch nicht befragt wurden, sich zu melden:

Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 08025/299299 bei der Kriminalpolizeistation Miesbach zu melden.

Vorbericht vom 1. August:

Am Samstagnachmittag (30. Juli) kam es nahe eines Parkplatzes an der Autobahn A8 zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen zwei Berufskraftfahrern. Ein ukrainischer und ein weißrussischer Lkw-Fahrer haben sich dabei gegenseitig verletzt. Der Ukrainer (50) wurde tags darauf wegen versuchten Totschlags dem Ermittlungsrichter vorgeführt und kam in Untersuchungshaft, wie Sprecher Stefan Sonntag vom Polizeipräsidium Oberbayern-Süd mitteilt. Der Weißrusse (33) sitzt wegen gefährlicher Körperverletzung seit Montag (1. August) ebenfalls in einer Justizvollzugsanstalt in U-Haft.

Am Samstag waren zwei Lkw-Fahrer an der A8 nahe dem Parkplatz Seehamer See heftig in Streit geraten. Der 33-jährige weißrussische Staatsangehörige soll dabei seinem Kontrahenten, einem 50-jährigen Ukrainer, mit einem Schlag gegen den Halsbereich eine erhebliche Verletzung am Kehlkopf zugefügt haben. Beim Eintreffen der Polizei sahen die Beamten noch, wie beide Männer im Straßengraben rangen und der 50-Jährige den Jüngeren heftig würgte. Vermutlich nur durch das Eingreifen der Polizisten konnte Schlimmeres verhindert werden, resümiert die Polizei.

Auf Antrag der sachleitenden Staatsanwaltschaft München II ermittelt seit Samstag die Kriminalpolizeistation Miesbach wegen versuchten Totschlags beziehungsweise gefährlicher Körperverletzung gegen beide Tatverdächtigen. Der 50-Jährige wurde am Sonntag auf Antrag der Staatsanwaltschaft wegen eines versuchten Tötungsdelikts dem Ermittlungsrichter vorgeführt und kam in Untersuchungshaft. Sein 33-jähriger Kontrahent wurde am Montag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Auch er sitzt inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft. ksl

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