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Warngau sucht nach Stellplatzlösung für Bahnhof

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Von: Sandra Hefft

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Bahnhofsparkplatz Warngau
Mit dem Schnee kommen die Probleme am Warngauer Bahnhof. Dauerparker versperren dem Winterdienst den Weg – jetzt soll eine Lösung gefunden werden. © Benda

Warngau – Dauerparker am Bahnhof in der Winterzeit – das ist der Gemeinde Warngau ein Dorn im Auge. Gemeinsam mit der Polizei will Bürgermeister Klaus Thurnhuber nun eine für alle Beteiligten verträgliche Lösung finden.

Wie der Rathauschef erklärte, sei es in den ersten Tagen mit Schneefall zu einem Problem gekommen, das der Kommune nicht neu ist.

Der gemeindliche Winterdienst konnte wiederholt den Parkplatz am Bahnhof nicht vollständig räumen, da die Autos von Dauerparkern den Weg versperrten. „Das ist wirklich ein Problem. Erstens ist es umständlich für den Räumdienst und zweitens bleibt ständig der Schnee liegen, sobald die Autos dann irgendwann mal weg gefahren werden“, erläuterte Thurnhuber.

Die Gemeinde steht in der Räum- und Streupflicht, und da diese Situation nun wiederholt auftrat, möchte sich der Bürgermeister jetzt der Sache annehmen.

Gemeinsam mit der Polizei wird er Lösungen erörtern, welche zwar der Gemeinde und damit dem Winterdienst entgegenkommen, aber eben auch eine akzeptable Lösung für die Autofahrer sind. Denn wie Harald Stanke (FWG) anmerkte, sei nicht jeder Parkplatz-Nutzer automatisch ein störender Dauerparker. „Manche fahren mit dem Zug zur Arbeit in die Nachtschicht und kommen dann erst am nächsten Vormittag wieder“, merkte er an.

Diese stehen auch nicht im Fokus der Maßnahmen, sondern Dauerparker wie etwa Anwohner. Die derzeit 43 Parkplätze am Bahnhof sind nach dem „park&ride“-Prinzip für alle Benutzer kostenlos. Wenn es nach Thurnhuber geht, soll das auch in Zukunft so bleiben. „Wir möchten auch eine gewisse Anzahl an Plätzen für die Dauerparker frei halten, wo unser Winterdienst aber trotzdem ungestört seine Arbeit verrichten kann“, erklärt der Bürgermeister auf Nachfrage.

Mit der richtigen Beschilderung soll auf die angemessene Nutzung zukünftig hingewiesen werden. Klappt es dann immer noch nicht, wäre dies laut Thurnhuber zwar schade, aber dann müsste vielleicht doch eine kostenpflichtige Lösung gefunden werden. sb

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