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Schüchtern und still in der ersten Folge: Christina, 19, aus Holzkirchen.

Holzkirchnerin ist eine von „Heidis Mädchen“

Heute geht‘s weiter: So schlägt sich unsere Christina bei GNTM

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Es war Christinas erster Auftritt am Donnerstag - und gleich wurde der Holzkirchnerin von einer anderen Kandidatin die Show gestohlen. Lesen Sie, wie sich unsere Kandidatin geschlagen hat.

Christinas erster Auftritt

Brenda, Berlinerin, beeindruckt. Die 23-Jährige stiehlt unserer Christina aus Holzkirchen gleich in ihrer ersten Szene die Show, als vier Mädels beim Auftakt der zwölften Staffel von „Germany‘s next Topmodel“ in München vor die Juroren treten. Die springen beide auf, stürmen auf Brenda zu. Thomas und Michael sind offenbar verliebt. Nicht in Christina, die 19-Jährige bleibt stumm und unbeachtet, schüchtern lächelnd in der zweiten Reihe zurück, sondern in Brenda. Die Sexbombe, die Überfrau. Die Juroren buhlen um Brenda. Michael bekommt sie. Wie meistens. 

Modeschöpfer Michael Michalsky gewann mit seiner Kandidatin schon die vergangene Staffel. Und das soll auch so bleiben. Während der ersten Sendung jedenfalls scheinen sich die Mädels von Creative Director Thomas Hayo schon wieder so ein bisschen als Looserteam zu generieren. Heidi Klum scheint ein perverses Vergnügen daran zu haben, Thomas‘ Mädels schon bei der ersten Sendung rauszuschmeißen.

Lesen Sie auch die komplette erste Sendung - ohne Werbeunterbrechung - in unserem Liveticker nach.

Schon als sie beim Münchner Casting in die Halle laufen, schweift Christinas Blick kurz ab, wandert an Brendas Rücken entlang. Was sie sich dabei gedacht hat?

Langes Bangen: Wie geht es weiter mit Christina?

Sie wirkt so ein bisschen steif und unsicher: Christina aus Holzkirchen.

Wir erfahren ganz lange nicht, ob Christina überhaupt von einem der beiden Juroren erwählt wurde. Die erste Folge von „Germany‘s next Topmodel“ läuft unerbittlich weiter - ohne Christina aus Holzkirchen. Erst als die Mädels zum ersten Mal am „exklusiven Topmodel-Flughafen“ laufen sollen, taucht sie plötzlich wieder auf, hat ein schwarzes Kleid mit Spitzen in der Hand, das sie sich für ihren ersten Auftritt vor Heidi Klum ausgesucht hat. Für die Holzkirchner, die so lange vor dem Fernseher ausgeharrt haben, eine echte Überraschung. Christina hat es bis zum Flughafen geschafft. Da schau her. Sie ist übrigens im Team Thomas - das heißt nichts Gutes.

Und dann ist sie auch schon wieder weg. Die Dramaqueens, zwei heulende Zwillinge, die Powerfrau, eine Asiatin, die gerne Liegestütze macht, und die vielen Diven haben wieder die Bühne. 

Ist Christina zu unscheinbar, gar zu langweilig, als dass ihr die Macher mehr als nur wenige Sekunden in der zweiten Reihe zugestehen? Es scheint so. Die Sendung dauert inklusive Werbung knappe drei Stunden. Christina hat nicht mal eine Minute Sendezeit. Um das ein wenig zu kompensieren, hier noch einmal das Vorstellungsvideo von unserer Kandidatin für „Germany‘s next Topmodel“-Kandidatin Christina aus Holzkirchen:

Dann kommt er doch noch - Christinas großer Moment

Und dann - kurz vor Schluss - kommt doch noch der große Moment. Christina steht am Beginn des Laufstegs. Gleich kommt es zur Entscheidung. Christina wirkt aufgeregt, nervös. Sie kompensiert das, indem sie immer steifer und stiller wirkt. Neben ihr: Power-Asiatin Anh mit dem pinken Haar, die gerne nachts noch Liegestütze macht und einem auch sonst selbst durch den Fernseher einfach Angst einjagt.

„Ich find‘ das eigentlich echt gut“, sagt Christina. „Ich will das jetzt einfach wissen. Weil man kann jetzt ja eh nichts mehr ändern.“ Anh kann darüber nur müde lächeln. „Ich bin wie immer entspannt“, erwidert sie, „mich bringt nichts aus der Ruhe.“ Aufregung scheint Anh auch nicht nötig zu haben. Sie läuft, als hätte sie ihr ganzes Leben nichts anderes gemacht. Christina wirkt da ganz schön unbeholfen neben ihr. Wie ein schlecht geölter Roboter setzt sie einen Fuß neben den anderen. 

Klum zu Anh: „Du läufst heute mit Abstand am besten.“ Toll gemacht Anh. Und Christina? „Für heute hat‘s gereicht.“ Christina ist weiter. Puh. 

Fazit

Dass die Holzkirchnerin in der ganzen Sendung kaum eine Minute zu sehen ist, klingt freilich nicht vielversprechend. Die Show lebt von Typen. Umso lauter, weinerlicher, arroganter, nerviger - umso besser. Christina hatte aber auch kaum eine Chance, irgendetwas auszustrahlen. 

Vielleicht wäre sie eine gute Eisdiva: emotionslos, berechnend, kalt. Aber dafür wirkt die 19-Jährige leider viel zu sympathisch. Und für die Unschuld vom Lande - Restdeutschland könnte man Holzkirchen vielleicht als Land verkaufen - wirkt sie zu münchnerisch. Klar, Holzkirchnerin eben. Nicht das eine, nicht das andere. Zwischendrin. Vielleicht muss sie auch einfach so bleiben wie sie ist. Authentisch eben. Aber was ist eigentlich eine authentische Holzkirchnerin? Wir werden es hoffentlich am kommenden Donnerstag erfahren.

Bis dahin, liebe Holzkirchner und sonstige Fans: Weil Christina kaum in der Sendung vorkam, ist ihr brandneuer Facebookauftritt etwas verweist. Vielleicht ein paar Likes und Kommentare? 

Wir drücken Christina jedenfalls die Daumen für ihre erste Woche auf dem Kreuzfahrtschiff. 

kmm

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