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Muss gründlich geputzt werden: Container-Siedlung in der Erich-Kästner-Straße.

Nach Begehung steht fest

Großputz im Asylcontainer: Vor allem Küche und Bad betroffen

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Holzkirchen - Nach einer Begehung im Wohncontainer für Asylbewerber erarbeitet eine Fachfirma nun einen Kostenvoranschlag. Vor allem in Bad und Küche ist ein Großputz nötig. 

Wegen einer Grundreinigung müssen die Asylbewerber den Container an der Erich-Kästner-Straße in Holzkirchen verlassen und in die Traglufthalle am Moarhölzl einziehen (wir berichteten). Am gestrigen Donnerstag fand eine Begehung mit der zuständige Fachabteilung aus dem Landratsamt sowie einer Fachfirma aus Pfaffenhofen statt, die den Großputz übernimmt.

Das Ergebnis: Vor allem Sanitär- und Küchenbereich seien betroffen, sagt Birger Nemitz, Pressesprecher im Landratsamt. „Bei den Sanitäranlagen müssen außerdem Hygienespender angebracht werden.“ Die Fachfirma erarbeite nun einen Kostenvoranschlag. Die Regierung von Oberbayern bezahlt.

Die ersten der 34 Asylbewerber seien bereits ausgezogen. Die restlichen würden nach und nach in die Traglufthalle umsiedeln. Ist der Container frei, findet laut Nemitz eine Schadensbegehung statt. Bislang wisse man, dass ein Fenster kaputt ist. Mögliche weitere Schäden müssen dann noch repariert werden.

Nemitz erklärt, warum nun eine Fachfirma den Großputz erledigt: „Manche Putzmittel und Geräte können von Laien gar nicht bedient werden.“ Selbstverständlich würden die Asylbewerber im Alltag selber putzen. Es gebe einen Putzplan. „Das ist jetzt eine Ergänzung.“ Nach zwei Jahren sei das nunmal notwendig, immerhin leben hier viele Menschen auf engem Raum. Der Container bleibt erhalten. Nach gut zwei Monaten sollen dort wieder Asylbewerber einziehen. Ob es sich dabei um die bisherigen Bewohner handle, sei ungewiss. Man werde die Flüchtlinge je nach Bedarf verteilen.mar

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