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Rektorin Mona Fottner (r.) und Stellvertreterin Cornelia Wolf  freuten sich 2016 über die sanierten  und neuen Räume der Grundschule. 

Gemeinde lässt Missstand beheben

Grundschule 1: Schiefe und falsche Türen eingebaut

Türen wurden schief eingebaut, teilweise die falschen benutzt. Nachdem eine Firma bei der Sanierung der Grundschule 1 Mist gebaut hatte, musste die Gemeinde eine neue beauftragen. 

Holzkirchen– Sie hinterließen ein Chaos: „Türrahmen wurden schief eingebaut“, erklärt ein Mitarbeiter aus dem Bauamt. So, dass die Türen ebenfalls schief hingen und nicht richtig geschlossen werden konnten. Bei anderen Exemplaren wiederum wurden schlicht die falschen verwendet, es fehlte zum Teil der Schallschutz. Kurz: „Im Zuge der Sanierung der Grundschule 1 hatten wir Pech mit einer Firma, die die Türen einbaute“, sagt er. „Die haben eine mangelhafte Leistung abgeliefert.“ Hauptsächlich Klassenzimmer seien davon betroffen gewesen.

Daher sah sich die Gemeinde gezwungen, der alten Firma den Auftrag zu entziehen und eine neue zu beautragen, wie jetzt im Hauptausschuss bekannt wurde. Die einheimische Firma Peter Hofer Schreinermeisterei aus Holzkirchen übernahm den Auftrag zum Angebotspreis von rund 57 590 Euro.

Wie berichtet, ließ die Gemeinde die Grundschule an der Baumgartenstraße sanieren und umbauen. Im September 2016 war nach gut zwei Jahren Bauzeit alles fertig, und die ausgelagerten Schüler konnten vom Übergangsquartier im Staatlichen Gymnasium wieder in ihre alte Heimat zurück. Zwischendrin hatte ein Baustopp für Wirbel gesorgt – nachdem im Herbst 2014 Schadstoffe bei der Sanierung zutage getreten waren. Um den Wiederbezug des sanierten Gebäudes zum September 2016 nicht zu gefährden, habe man den Türenaustausch auf die Sommerferien 2017 verschoben, sagt der Bauamtsmitarbeiter. In dieser Zeit wurden die Arbeiten nun auch erledigt und abgeschlossen. Zwölf Türen waren betroffen.

Jetzt gilt es, noch offene Rechnungen zu begleichen. „Wir haben der alten Firma regulär gekündigt“, sagt der Mitarbeiter. Die Gemeinde habe vor, die 57 590 Euro an Mehrkosten vom Lohnzettel der alten Firma abzuziehen, damit die Gemeinde nicht auf den Kosten sitzen bleibt. Noch konnte die Sache nicht abschließend geklärt werden. Denn: „Die alte Firma stellte bislang keine Schlussrechnung.“

Von Marlene Kadach

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