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Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (vorne) hat Lorenz Knoll (3.v.r. rote Krawatte, Brille) aus Hartpenning im Bayerischen Hof in München kurz getroffen. Für ein Gespräch hat die Zeit leider nicht gereicht.

Hartpenninger auf der Sicherheitskonferenz

Schnappschuss mit Ursula von der Leyen

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Hartpenning – Der ehemalige und langjährige Gauschützenmeister Lorenz Knoll (61) aus Hartpenning war am vergangenen Wochenende bei der Sicherheitskonferenz in München im Einsatz. Ein Gespräch über erhöhte Sicherheitsanforderungen, lockere Politiker und Zukunftspläne.

Herr Knoll, was haben Sie auf der Sicherheitskonferenz gemacht? 

Ich habe als Reservist der Bundeswehr die Presseteams betreut. Kam zum Beispiel ein Team aus Mazedonien, habe ich die Journalisten zum Interviewtermin begleitet – allerdings unbewaffnet.

Wieso hat man Sie für diese Aufgabe ausgewählt? 

Hintergrund waren erhöhte Sicherheitsanforderungen – die Ereignisse von Paris schlagen da durch. Deshalb hat noch Personal gefehlt. Ich wurde angesprochen, weil ich Beauftragter der Bundeswehr für zivilmilitärische Zusammenarbeit für den Landkreis Miesbach bin. Auch mein Kollege Ernst-Erik Elmering war dabei. 

War die Stimmung angespannt? 

Nein, es hat alles gut funktioniert. Von der Demonstration habe ich gar nichts mitbekommen – da hatte ich gar keine Zeit, weil es zwischendrin sehr stressig war. 

Sie haben ja einige Staatschefs und andere Politiker aus der Nähe mitbekommen. Welcher hat Sie am meisten überrascht? 

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Da durfte ich bei einem Interview dabei sein und habe ihn dabei als einen sehr lockeren und angenehmen Typen erlebt. Ich habe auch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei einem Fototermin aus der Nähe gesehen. Aber die hatte überhaupt keine Zeit für ein Gespräch. 

Es war heuer ja ihr erstes Mal auf der Sicherheitskonferenz. Wird es ein zweites Mal geben? 

Das hängt ganz davon ab, ob meine Gesundheit auch in Zukunft mitmacht. Ich bin ja nicht mehr der Allerjüngste.

Das Gespräch führte

Marlene Kadach

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