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Die Anwohner im Weiler Aberg bei Föching sollen einen Lärmschutz bekommen. 

Anwohner können aufatmen 

A8: Lärmschutz für Holzkirchner Weiler Aberg in Sicht

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Holzkirchen – Es schaut gut aus für den Lärmschutz an der A 8 für den Weiler Aberg. Laut einer Pressemitteilung aus dem Rathaus zeichnet sich nun „eine einvernehmliche Lösung“ ab.

Bürgermeister Olaf von Löwis (CSU) spricht von „erfolgreichen Verhandlungen“. Vor ein paar Tagen fand ein Gespräch mit Gemeinde, Autobahndirektion Südbayern und Anwohnern statt. Dabei konnten die Betroffenen der Behörde laut Löwis eine Absichtserklärung entlocken.

„Eine wirksame Übergangsmaßnahme bis zum achtspurigen Ausbau der A 8 steht in unmittelbarer Reichweite“, heißt es in dem Schreiben.

Wie berichtet, kämpfen Anwohner seit Jahren für einen verbesserten Lärmschutz. Mit dem Ausbau der sechsspurigen Trasse an der A 8 in den 70er Jahren wurden Lärmschutzmaßnahmen auf Basis der damaligen Verkehrsprognosen ergriffen. „Diese reichen mit dem erhöhten Verkehrsaufkommen der letzten Jahre inzwischen jedoch nicht mehr aus“, so die Gemeinde. Hinzu kommt: „Der Umbau der Autobahnraststätte gegenüber hat das Thema wieder aufgewärmt“, meint Löwis.

Die Anwohner hätten bei der Bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und dem Bundestagsabgeordneten Alexander Radwan „sofort gewichtige Fürsprecher“ gefunden. Dann habe die Oberste Baubehörde im Bayerischen Innenministerium die Autobahndirektion darum gebeten zu prüfen, ob im Rahmen der Lärmsanierung ein Lärmschutz für Aberg möglich ist. „Die Lärmsanierung gilt an bestehenden Straßen und ist eine freiwillige Leistung des Bundes“, heißt es.

Gilbert Peiker, leitender Baudirektor der Autobahndirektion, und sein Team präsentierten nun eine Lärmschutzwand in Modulbauweise mit einer Höhe von 4,50 Metern als Lösung. Dadurch werden die Grenzwerte an allen Häusern eingehalten, im Durchschnitt reduziert sich der Lärmpegel um circa sechs Dezibel. „Das ist ziemlich viel“, meint Löwis. „Bei Aufstellung dieser Wand könnte der vorhandene kleinere Wall weiterhin verbleiben“, erklärt Peiker, auch die Bepflanzung bliebe so gut wie unangetastet.

Der Vorteil liege darin, dass die Wand flexibel auf- und abgebaut sowie wiederverwendet werden könne. Laut Löwis ist das in Hinblick auf den geplanten achtspurigen Ausbau der A 8 sinnvoll. Peiker zufolge spreche auch der finanzielle Rahmen dafür. Die genauen Kosten sind noch offen, der Bund zahlt.

Die Anwohner nahmen die Botschaft erleichtert auf: „Ich darf mich an dieser Stelle bei Ihnen allen bedanken. Seit Frühjahr ist Bewegung in der Sache. Man merkt, es geht vorwärts“, sagte einer der Betroffenen bei dem Treffen.

Es soll schnell gehen: Im nächsten Schritt werde nun eine Planungsunterlage erstellt und die Zustimmung aller Betroffenen eingeholt, so die Gemeinde. Mit diesen Unterlagen könne ein so genannter Negativattest, der einer Baugenehmigung entspricht, bei der Regierung von Oberbayern erwirkt werden. Geht alles gut, stehe einem Bau bis Ende 2017 nichts mehr im Wege. Laut Löwis profitieren fünf Anwesen von dem Bollwerk.

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