+
Rundgang am Bohrplatz: (v.l.) CSU-Bundestagsabgeordneter Alexander Radwan, Bayerns Wirtschafts- und Energieministerin Ilse Aigner (CSU), Albert Götz, Geschäftsführer der Geothermie Holzkirchen GmbH, Bürgermeister Olaf von Löwis und Geologe Klaus Dorsch

Aigner hat Holzkirchen 11,6 Millionen Euro gespart, sagt sie

Ilse Aigner besucht Geothermieplatz - und freut sich

  • schließen

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner machte einen Rundgang über den Geothermieplatz und erklärt den Holzkirchnern, wie sie der Gemeinde 11,6 Millionen Euro gespart hat. 

Holzkirchen - Zu einem Rundgang auf dem Holzkirchner Geothermieplatz waren nun CSU-Bundestagsabgeordneter Alexander Radwan, Bayerns Wirtschafts- und Energieministerin Ilse Aigner (CSU), Albert Götz, Geschäftsführer der Geothermie Holzkirchen GmbH, Bürgermeister Olaf von Löwis und Geologe Klaus Dorsch zusammengekommen. 

„Die geförderte Temperatur der zweiten Bohrung liegt etwa 10 bis 15 Grad Celsius über den Erwartungen“, meinte Aigner. „Damit wurde ein wichtiger Schritt für die wirtschaftliche Umsetzung des Projekts zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht.“ Die Stromerzeugung werde sogar höher ausfallen als geplant. „Das wird sich auch positiv auf andere Projekte in Bayern auswirken. Der Erfolg von Holzkirchen hat das Vertrauen zurückgebracht und die Risikobereitschaft der Branche erhöht“, sagte die Ministerin. 

In Sachen Geothermie steigt der Druck auf die Anlagen-Betreiber aber auch durch eine im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorgesehene Absenkung der Vergütung um jährlich fünf Prozent. „Ich habe mich erfolgreich für eine Verschiebung der Degression um drei Jahre eingesetzt“, betonte Aigner. Wie berichtet, hätte ohne diese EEG-Novelle das Holzkirchner Stromkraftwerk bis Ende 2017 ans Netz gehen müssen, um die optimale Einspeisevergütung abzuwerfen. „Das kommt Holzkirchen jetzt zugute und hat die Lage deutlich entspannt.“ 

Auf 20 Jahre gerechnet, spart die Verschiebung der Degression dem Holzkirchner Geothermiekraftwerk bei einer Inbetriebnahme bis 2019 etwa 11,6 Millionen Euro, heißt es in einer Pressemitteilung.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Schleierfahnder stoppen Syrer auf A8: Dieser Fund lässt ihr „Blut in Adern gefrieren“
Schleierfahnder kontrollieren am Wochenende ein Auto mit einem Mann aus Syrien am Steuer. Was sie dort finden, lässt ihnen „das Blut in den Adern gefrieren“. Dabei …
Schleierfahnder stoppen Syrer auf A8: Dieser Fund lässt ihr „Blut in Adern gefrieren“
Einbrecher suchen Beute im alten Schulhaus
Profis waren es eher keine: Unbekannte stiegen am Wochenende (13./14. Juli) ins alte Großhartpenninger Schulhaus ein.  Sie hofften wohl, ohne großen Aufwand  Beute …
Einbrecher suchen Beute im alten Schulhaus
Volkshochschulen vor Reform: Zusammenschlüsse noch dieses Jahr?
Die Volkshochschulen Gmund und Tegernseer Tal wachsen. Damit trotzen sie dem bayernweiten Trend. Dennoch stehen strukturelle Veränderungen an. Ziel ist eine stärkere …
Volkshochschulen vor Reform: Zusammenschlüsse noch dieses Jahr?
Beim Abbiegen auf B13 Gegenverkehr übersehen: Totalschaden an zwei Autos
Beim Abbiegen in den Gegenverkehr gerauscht ist ein 30-jähriger Pöckinger am Sonntagnachmittag auf der B13 zwischen Holzkirchen und Großhartpenning. Der Sachschaden ist …
Beim Abbiegen auf B13 Gegenverkehr übersehen: Totalschaden an zwei Autos

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.