Rosenheimer Straße an Kinderland Holzkirchen
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Kinderland Holzkirchen: Der Radweg an der Rosenheimer Straße soll verlängert werden, damit die Kita auch ohne Auto erreichbar ist.

Bauausschuss gibt grünes Licht

Attraktive Außenanlagen: Nächster Schritt für Kinderland-Erweiterung

Die Kinderland-Kita soll erweitert werden. Jetzt stimmte der Bauausschuss einer Änderung im Bebauungsplan zu. Es ging hier vor allem um die Außenanlagen.

Holzkirchen – Es werde ein schöner Baukörper mit viel Fläche für die Kinder, sagt Holzkirchens Bürgermeister Christoph Schmid (CSU) mit Blick auf die geplante Erweiterung der Kindertagesstätte Kinderland an der Erich-Kästner-Straße. Sieben neue Gruppen sind geplant, die Zahl der Betreuungsplätze steigt auf rund 300 (wir berichteten). Doch die Erweiterung des Baus ist eine komplexe Angelegenheit. Im Bauausschuss mussten sich die Gemeinderäte nun mit der entsprechenden Änderung des Bebauungsplans 146 beschäftigen.

Zum einen muss die Baugrenze um zwei Meter verschoben werden und rückt damit näher an die Rosenheimer Straße. Zwischen dieser und dem Kindergarten wird ein Geh- und Radweg entstehen. Dieser stellt die Verlängerung des bisher weiter nördlich endenden Radwegs dar. Somit soll es künftig möglich werden, das Kinderland von Norden her mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erreichen. Wer aus Richtung Ortsmitte kommt, kann den Radweg auf der anderen Straßenseite nutzen, führt Schmid auf Nachfrage unserer Zeitung aus. Jessica Schröder von der Bauamt-Verwaltung teilte im Bauausschuss mit, dass der geplante Radweg aufgrund der Änderungen am Kinderland-Bau um 3,80 Meter versetzt werde. Zudem sei es nötig, eine Lärmschutzwand zu errichten, die höher ausfallen wird als der bisherige Wall. Erforderlich werden diese Maßnahmen, so Schröder, wegen der attraktiven Gestaltung der Außenflächen der geplanten Kita-Anlage. Dort werde Platz gebraucht.

Gemeinderat Albert Kraml (CSU) fragte, wie hoch die Lärmschutzwand wird. „Ich möchte vermeiden, dass das einen Gefängnischarakter hat“, gab er zu Protokoll. Die Höhe richte sich nach dem Emissionsrecht, sagte Schmid daraufhin. Wolfgang Huber (SPD) fragte indes, ob sich durch die Änderungen der Baubeginn verzögert. Man habe sich mit dem Landratsamt Miesbach abgestimmt, berichtete der Bürgermeister. „Die wollen uns keine Steine in den Weg legen.“ Allerdings brauche man die Änderungen des Bebauungsplans, um die Erweiterung des Kinderlands angehen zu können. Einstimmig gab der Bauausschuss am Ende den Weg dafür frei.

Von Andreas Wolkenstein

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