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Nahmen die Mitgliedsurkunde entgegen: Holzkirchens Fahrradbeauftrager Hartmut Romanski (M.), Standortförderin Eva-Maria Schmitz (3.v.r.) und Pressesprecherin Ewgenia Sabransky (2.v.r.) mit Vertretern der AGFK beim Festakt im Schloss Dachau.

Als AGFK-Mitglied

Auf dem Weg zum Prädikat „fahrradfreundlich“: Jetzt geht‘s an die Schwachstellen

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Der Markt Holzkirchen wurde in die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen aufgenommen. Nun macht sich die Gemeinde daran, ausgemacht Schwachstellen auszumerzen. Die Uhr tickt. 

Holzkirchen – Die erste Etappe ist geschafft: Der Markt Holzkirchen ist bei einem Festakt im Schloss Dachau als neues Mitglied in die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern (AGFK) aufgenommen worden. Ein Etappensieg auf dem Weg hin zum Prädikat „fahrradfreundliche Kommune“, das die Marktgemeinde bekanntlich anstrebt. Ausruhen kann sie sich darauf allerdings nicht. Denn: Ab sofort tickt die Uhr.

Vier Jahre hat der Markt nun Zeit, ausgemachte Defizite im örtlichen Radwegesystem auszumerzen.Bei einer Rundfahrt im Sommer hatte eine vierköpfige AGFK-Kommission wie berichtet einige Schwachstellen offengelegt. Einer der Hauptkritikpunkte: die Wegweisung der Routen im Ort. Auch einen Winterdienstplan, der zeigt, wann die Hauptrouten bei Schnee geräumt sind, regten die Prüfer ebenso an wie ein „Baustellenmanagement“, das bei Bauarbeiten Umleitungen für Radler kenntlich macht.

Bis erneut eine Kommission zur sogenannten abschließenden Hauptbereisung anrückt, will sich die Marktgemeinde „mit noch mehr Nachdruck für die Förderung des Radverkehrs einsetzen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Man habe es sich zum Ziel gesetzt, „die Qualitätskriterien der Arbeitsgemeinschaft zu erreichen“. Gelingt das in den kommenden Jahren, darf sich der Markt fortan mit dem Prädikat „fahrradfreundlich“ schmücken.

Die Chancen stehen nicht schlecht, glaubt man den Testern, die im Juli durch die Gemeinde radelten. „Holzkirchen hat Potenzial und die Bereitschaft, an sich zu arbeiten“, urteilte Chef-Kritiker Johannes Ziegler, der Radbeauftragte im Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, damals. Mit der Mitgliedschaft hat die Gemeinde die erste Etappe nun hinter sich gebracht.

fp

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