1. Startseite
  2. Lokales
  3. Holzkirchen
  4. Holzkirchen

Nach dreiwöchiger Renovierung: Batusa öffnet mit Booster-Bonus

Erstellt:

Von: Andreas Höger

Kommentare

Hallenbad Batusa Holzkirchen öffnet am 20. Dezember 2021 wieder nach dreiwöchiger Renovierung.
Willkommen im Batusa: Mitarbeiter Dennis Penalva steht im Eingangsbereich des Holzkirchner Hallenbads, das seit 20. Dezember wieder geöffnet hat. © Thomas Plettenberg

Die neuen Pumpen sind eingebaut, das Kassensystem nagelneu: Das Holzkirchner Hallenbad Batusa meldet sich aus einer dreiwöchigen Renovierungspause zurück. Für den Zutritt gilt 2G plus. Neu ist aber, dass sich geboosterte Badegäste nicht mehr testen müssen.

Holzkirchen - Die dreiwöchige Renovierungspause ist vorbei. Rechtzeitig wurden im Holzkirchner Hallenbad Batusa die neuen Umwälzpumpen montiert. Die Gäste erwartet zudem ein neues Kassensystem mit Chips. Und rechtzeitig zur Öffnung ist auch klar, dass der „Booster-Bonus“ der Staatsregierung greift.

Zutritt zum Hallenbad hat zwar weiterhin nur, wer geimpft oder genesen ist - und zusätzlich einen zertifizierten Schnelltest vorlegt (2G plus). Ganz aktuell aber greift der Booster-Bonus: Badegäste, deren dritte Impfung zwei Wochen oder länger zurückliegt, sind von der zusätzlichen Testpflicht befreit

Die Renovierungsphase hatten die Gemeindewerke als Betreiber des Batusa vorgezogen, weil nach Einführung der 2G plus-Regel in Bayern am 24. November die Besucherzahlen deutlich zurückgingen. „Auch die Schulen konnten nicht mehr kommen“, sagt Albert Götz, Geschäftsführer der Gemeindewerke. Kurzfristig fiel die Entscheidung, das Bad gleich zuzusperren und Renovierungen vorzuziehen.

Neben der Erneuerung des Pumpensystems wurde ein neuer Kassenautomat installiert. Badegäste können künftig auch mit EC-Karte zahlen; und sie bekommen statt einer Eintrittskarte einen Chip, mit dem unter anderem der Spind verschlossen werden kann. „Wir wollen das alte Schlüsselsystem umstellen“, sagt Götz. Der Chip soll bald auch ermöglichen, Wertsachen in besonderen Fächern sicher zu verwahren oder das Handy aufzuladen. Insgesamt steckten die Gemeindewerke über 60 000 Euro in die Pumpentechnik und das neue Chipsystem.

Das Batusa ist für die Gemeindewerke immer ein Zuschussgeschäft. Gewinne aus anderen Geschäftsbereichen müssen den Hallenbad-Betrieb quersubventionieren. Götz schätzt das Defizit eines Normaljahrs auf rund eine Million Euro. „Heuer dürften es 20 Prozent mehr werden.“ Bis Mitte Juni war coronabedingt komplett geschlossen, von den über 100 000 Badegästen in Normaljahren „kam heuer nicht mal die Hälfte“, schätzt der Gemeindewerke-Chef.

Trotzdem: Die Eintrittspreise bleiben stabil. Erwachsene zahlen für zwei Stunden Badezeit fünf Euro.

Geöffnet ist am Mittwoch und Donnerstag vor den Weihnachtsfeiertagen von 7 bis 21 Uhr. Geschlossen bleibt das Bad an Heiligabend, am Ersten Weihnachtsfeiertag sowie an Silvester und Neujahr.

Auch interessant

Kommentare