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So könnte das neue Quartier aussehen, der vorgesehene Spielplatz fehlt im Plan allerdings noch.

Bauprojekt am Ladehof

Grüne Dächer und mehr Platz für Fahrräder

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Hier sollen bis zu 50 neue Wohnungen entstehen: Die Planung für das Bauprojekt Am Ladehof in Holzkirchen geht weiter voran. Vor der öffentlichen Auslegung hat die Verwaltung an ein paar Stellen nachjustiert.

Holzkirchen – Mehr Platz für Fahrräder, ein kleiner Anteil für den Klimaschutz und planerische Änderungen: In seiner jüngsten Sitzung haben die Räte des Holzkirchner Marktgemeinderats den Bebauungsplan Am Ladehof erneut gebilligt. Das war aufgrund der Änderungen notwendig geworden.

Wie berichtet, plant ein Bauherr auf dem 4745 Quadratmeter großen Grundstück an der Ecke Heignkamer Straße/Am Ladehof sechs Mehrfamilienhäuser mit bis zu 50 Wohnungen. Einen Teil davon gibt er zum Baupreis an die Gemeinde ab, die dadurch bezahlbaren Wohnraum schafft. Ein bayernweit einzigartiges Projekt, auf das sich Gemeinde und Bauherr bereits mit einem Vorvertrag geeinigt haben.

Flachdächer ab 15 Quadratmetern müssen begrünt werden

Wegen planerischer Änderungen stand der Billigungsbeschluss der Bebauungsplanänderung jetzt erneut zur Debatte. Um die Abstandsflächen einzuhalten und die gewünschte Wandhöhe von 8,80 Metern bei allen Gebäuden beibehalten zu können, hat die Bauverwaltung die beiden südöstlichen Gebäude um etwa zwei Meter nach Südwesten verschoben. Durch die Verschiebung der Baugrenze ist im südöstlichen Baufenster nun ein kürzeres Gebäude mit dem Abstand halbe Wandhöhe sowie ein längeres Gebäude mit voller Abstandsfläche geplant.

Wie Doris Hötzendorfer aus dem Bauamt erklärte, vergrößern sich auch die Nebengebäude von 20 auf 30 Quadratmeter. „Sonst wäre es knapp mit den gewünschten Radlstellplätzen geworden.“ Außerdem müssen Flachdächer ab 15 Quadratmetern begrünt werden.

Spielplatz soll mehr als Sandkasten mit Rutsche sein

Hier entsteht das neue Quartier.

Neu im Plan ist zudem ein Spielplatz, dessen genauer Standort noch mit dem Planungsbüro und dem Eigentümer des Grundstücks abgestimmt werden muss. Wahrscheinlich entsteht dieser zwischen den Gebäuden. Das freute Dritten Bürgermeister Robert Wiechmann (Grüne): „Das ist ein Quartier, da wollen Mütter mit Kleinkindern einfach mal raus. Dem tragen wir damit Rechnung.“ Zweite Bürgermeisterin Elisabeth Dasch (SPD) regte an, dass „nur ein Sandkasten mit Rutsche“ vermieden werden sollte. Sie schlug einen Quartierplatz mit Sitzmöglichkeiten als Treffpunkt für alle Bewohner des Areals mit mehr Aufenthaltsqualität vor.

Noch nicht im Plan abgebildet ist der Lärmschutz, der durch die unmittelbare Nähe zu den Bahngleisen getroffen werden muss. Schon jetzt ist aber klar, dass die Anwohner Am Ackerrain künftig weniger Bahngeräusche abbekommen werden. Die Neubauten dienen in diesem Fall als indirekter Lärmschutz.

Entscheidung für Entwurf fällt fast einstimmig

Gegen die Änderungen im Entwurf stimmte abermals Hubert Müller (FWG). Er sei weiter für den ursprünglichen Bebauungsplan, der ein Mischgebiet ausweist und Gewerbe auf dem Areal vorsieht. „Ein Puffer zwischen Bahngleisen und Wohnbau ist sinnvoller.“ Mit Ausnahme Müllers stimmten alle Räte im Marktgemeinderat für den neuen Entwurf.

Mit dem erneuten Billigungsbeschluss stimmte der Gemeinderat der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans zu. Diese ist für das Frühjahr geplant. Dann können Bürger und Behörden Stellung dazu nehmen.

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