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Kein Durchkommen ist noch bis 7. April in der Miesbacher Straße am Bahnübergang. Einige Au tofahrer weichen auf verbotene Schleichwege aus, was für sie sehr teuer werden könnte.

Baustelle Miesbacher Straße

Schleichwege werden überwacht

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Autofahrer sind findig, wenn es gilt, eine Vollsperrung ortsnah zu umgehen. Neben der Baustelle an der Miesbacher Straße könnte das für „Abkürzer“ jetzt teuer werden.

Holzkirchen – Angesichts der aktuellen Kanal-Baustelle in der Miesbacher Straße zwischen Kriege-Eck und Bahnübergang haben einige Verkehrsteilnehmer zwei Schleichwege ausfindig gemacht. „Unerlaubte Schleichwege“, wie Johann Bachhuber von der Verkehrsbehörde im Holzkirchner Rathaus betont. Auf Bitte der Gemeinde wird die Polizei dort jetzt verstärkt kontrollieren – und „Abkürzer“ zur Kasse bitten.

Es geht einmal um ein schmales Asphaltsträßchen von der B 318 über den Eselsberg bei Marschall hinüber zur Staatsstraße 2573 (Tegernseer Straße). „Freigegeben nur für landwirtschaftlichen Verkehr“, betont Bachhuber. Die Polizei ertappte dort bereits einige Autofahrer, „hauptsächlich Einheimische“, so Bachhuber.

Der zweite Schleichweg mogelt sich über das Wohngebiet Abt-Kaspar-Straße / Hilpoltsteiner Straße auf einem Feldweg entlang der Gleise an der Baustelle vorbei. Auch hier werde die Polizei jetzt regelmäßig kontrollieren, kündigt Bachhuber an. Zusätzlich wird das Bauunternehmen Absperrungen aufstellen, damit das unerlaubte Nutzen dieses Privatweges ins Auge springt.

Der Kanalbau in der Miesbacher Straße, der die Vollsperrung verursacht, dauert noch gut drei Wochen. Am 7. April soll die Straße wieder frei befahrbar sein. 

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