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Wegen starken Schneefalls kam es bei der BOB zu massiven Einschränkungen.

Nach Chaos-Januar

Viele BOB-Kunden haben Entschädigung erhalten - und viele Fragen sind noch offen

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Nach den Ausfällen und Verspätungen bei der BOB im Januar hat das Unternehmen fast alle Kunden für die Unannehmlichkeiten entschädigt. Doch einiges ist noch unklar.

Holzkirchen - Die Entschädigung der BOB-Kunden ist größtenteils abgewickelt. Das teilte der Sprecher der Bayerischen Oberlandbahn, Christopher Raabe, auf Anfrage mit. Wie viele Abonnenten und Zeitkarteninhaber eine Ausgleichszahlung für die Zugausfälle und Verspätungen im Januar bekommen haben, verrät das Unternehmen nicht. Diese Zahlen seien wettbewerbsrelevant und würden daher nicht veröffentlicht. Ob der Landkreis Miesbach für die entfallene Schülerbeförderung entschädigt wird, ist noch unklar: „Wir sind noch im Gespräch mit dem Landkreis Miesbach“, sagte Raabe. 

Wie berichtet hatte die BOB Inhabern eines Abos oder einer Zeitkarte einepauschale Entschädigung in Höhe von 30 Euro zugesagt. Zahlreiche Züge waren von 6. bis 15. Januar wegen starken Schneefalls ausgefallen oder massiv verspätet. Bei den Abo-Kunden lief die Entschädigung automatisch – ihre Daten samt Kontoverbindung liegen der BOB vor. Zeitkarteninhaber dagegen mussten selbst aktiv werden und ihre Karte via Mail an den Kundenservice senden. 

Hier kam es zu Pannen: Der Kundenservice verlangte von manchen Zeitkarteninhabern, sämtliche Verbindungen, die verspätet oder ausgefallen waren, mit der jeweiligen Zugnummer und Uhrzeit aufzulisten. 

Dabei ist das das Prozedere, wenn Fahrgäste die Erstattung einer Einzelkarte wünschen. Im Fall der Zeitkarteninhaber sollte die Entschädigung wie bei den Abo-Kunden formlos erfolgen. 

Raabe rät Betroffenen, die Zeitkarte erneut via Mail an auskunft@bayerischeoberlandbahn.de zu senden. Er betont, dass ein Nachweis der ausgefallenen Verbindungen für Zeitkarteninhaber nicht notwendig sei.

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