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Bernd Rosenbusch verlässt die BOB.

Bayerische Oberlandbahn  

Suche nach neuem BOB-Geschäftsführer läuft - bisher ohne Ergebnis

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Die Frage, wer Bernd Rosenbusch als Geschäftsführer bei der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) folgt, ist weiter offen. Die Suche läuft, teilt der Mutterkonzern Transdev in Berlin mit.

Holzkirchen – Die Suche nach einem Nachfolger für den ausscheidenden Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn (BOB), Bernd Rosenbusch, ist aktuell noch im Gange. Das teilt das Unternehmen auf Nachfrage mit. „Sobald eine Entscheidung gefallen ist, werden wir selbstverständlich gerne dazu informieren“, heißt es in der Antwort der Pressestelle des BOB-Mutterkonzerns Transdev in Berlin. „Wir bitten aber um Verständnis, dass wir uns gegenwärtig nicht zum Ablauf der Nachbesetzung und zur zukünftigen Aufstellung der Geschäftsführung unserer Bahnen in Bayern äußern können.“

Rosenbusch wechselt zum 1. Oktober an die Spitze des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds (MVV). Er hatte die Bayerische Oberlandbahn seit 2015 geleitet. Erstmals äußert sich Transdev in der Antwort zum Weggang des 45-Jährigen.

Lesen Sie auch: BOB-Chef Bernd Rosenbusch im Interview: Ihre Fragen, seine Antworten

Man bedaure sehr, dass Rosenbusch das Unternehmen verlasse. „Denn als Vorsitzender der Geschäftsführung der Transdev-Tochterunternehmen Bayerische Oberlandbahn GmbH und Bayerische Regiobahn GmbH hat er in den vergangenen drei Jahren maßgeblich zum Erfolg der Transdev-Bahnen in Bayern und der gesamten Gruppe beigetragen und sich in der Zeit der schrecklichen Zugunfälle von Bad Aibling und dem jüngsten Unfall von Aichach als professioneller Krisenmanager gezeigt“, heißt es in der Stellungnahme. Man freue sich auf eine gute Zusammenarbeit in seiner neuen Rolle beim MVV. Rosenbusch hatte seinen künftigen Arbeitgeber dem Vernehmen nach unter anderem mit einem schlüssigen Konzept zur Weiterentwicklung des MVV überzeugt.

sh

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