1 von 8
Der Schwelbrand brach spätnachts aus.
2 von 8
Der Schwelbrand brach spätnachts aus.
3 von 8
Der Schwelbrand brach spätnachts aus.
4 von 8
Der Schwelbrand brach spätnachts aus.
5 von 8
Der Schwelbrand brach spätnachts aus.
6 von 8
Der Schwelbrand brach spätnachts aus.
7 von 8
Der Schwelbrand brach spätnachts aus.
8 von 8
Der Schwelbrand brach spätnachts aus.

Raiffeisenstraße

Brand in Holzkirchner Gewerbebetrieb - Nachbarin verhindert Schlimmeres

  • schließen

Bei einem Brand in einem Betrieb im Industriegebiet ist ein enorm hoher Schaden entstanden. Weil eine Nachbarin den Rauch rechtzeitig bemerkt hatte, konnte Schlimmeres wohl verhindert werden.

Holzkirchen - Das Feuer in dem Gewerbebetrieb an der Raiffeisenstraße in Holzkirchen brach am Freitag in den frühen Morgenstunden aus. Und es hätte wohl deutlich mehr Schaden verursacht, wenn eine Anwohner in einer der darüberliegenden Wohnungen nicht vom beißenden Brandgeruch aus dem Schlaf gerissen worden wäre. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mitteilt, alarmierte die Frau um kurz nach ein Uhr die Feuerwehr. Noch rechtzeitig, bevor die Flammen in dem Wassertechnik-Betrieb um sich und auf die anderen Stockwerke über griffen. 

Alle Bewohner das Hauses konnten so unverletzt verlassen. Der Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes rückte zeitig und unverrichteter Dinge wieder ab. Die circa 20 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Holzkirchen hatten hingegen alle Hände voll zu tun. Zwar konnten sie den Brandherd zügig lokalisieren und das Feuer ebenso schnell löschen. Durch die starke Rauch- und Hitzeentwicklung wurden Teile des Gebäudes allerdings schwer beschädigt. So zerstörten die Flammen nach Angaben der Polizei nicht nur den Betrieb im Parterre. Auch die Räumlichkeiten einer Firma im ersten Stock wurden durch den Rauch in Mitleidenschaft gezogen. Insgesamt beläuft sich der Schaden nach ersten Schätzungen auf etwa 100.000 Euro. 

Wo genau und vor allem wie der Schwelbrand ausgebrochen ist, ist unklar. Nachdem Feuerwehr und Rettungsdienst ihre Arbeit abgeschlossen hatten, nahm die Kriminalpolizei Miesbach die Ermittlungen in dem Betrieb im Industriegebiet auf. Dass die Brandermittler eingeschaltet werden, sei ein ganz normaler Vorgang angesichts der Schadenshöhe, versicherte ein Sprecher des Polizeipräsidiums auf Anfrage unserer Redaktion. Nach aktuellstem Ermittlungsstand gehe man nicht von Brandstiftung aus, ein technischer Defekt sei wahrscheinlicher. Jedoch, schränkte der Sprecher ein: „Wir müssen die Ermittlungsergebnisse der Kripo abwarten.

fp

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgesehene Fotostrecken

Warngau
Nach Fund bei Bauarbeiten: Panzerfaustkopf gesprengt - Einsatz beendet
Bei Bauarbeiten ist in Warngau am Dienstagnachmittag ein Panzerfaustkopf ausgegraben worden. Mittlerweile wurde sie erfolgreich gesprengt. Der Nachmittag im Überblick.
Nach Fund bei Bauarbeiten: Panzerfaustkopf gesprengt - Einsatz beendet
HK
Geisterfahrer rast in Gegenverkehr: Unfall auf A8 fordert Todesopfer 
Bei einem schweren Unfall in den frühen Morgenstunden am Sonntag ist ein Mensch gestorben. Ein Geisterfahrer raste mit seinem Auto in den Gegenverkehr auf der …
Geisterfahrer rast in Gegenverkehr: Unfall auf A8 fordert Todesopfer 
Warngau
Echte Wallfahrer sind wetterfest
Bei schönem Wetter kann’s jeder. Wer aber bei nasskalten drei Grad anspannt, aufsitzt oder den Weg säumt, der weiß, wie sich die Warngauer Leonhardifahrt wirklich …
Echte Wallfahrer sind wetterfest