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Raiffeisenstraße

Brand in Holzkirchner Gewerbebetrieb - Nachbarin verhindert Schlimmeres

  • Florian Prommer
    vonFlorian Prommer
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Bei einem Brand in einem Betrieb im Industriegebiet ist ein enorm hoher Schaden entstanden. Weil eine Nachbarin den Rauch rechtzeitig bemerkt hatte, konnte Schlimmeres wohl verhindert werden.

Der Schwelbrand brach spätnachts aus.

Holzkirchen - Das Feuer in dem Gewerbebetrieb an der Raiffeisenstraße in Holzkirchen brach am Freitag in den frühen Morgenstunden aus. Und es hätte wohl deutlich mehr Schaden verursacht, wenn eine Anwohner in einer der darüberliegenden Wohnungen nicht vom beißenden Brandgeruch aus dem Schlaf gerissen worden wäre. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mitteilt, alarmierte die Frau um kurz nach ein Uhr die Feuerwehr. Noch rechtzeitig, bevor die Flammen in dem Wassertechnik-Betrieb um sich und auf die anderen Stockwerke über griffen. 

Alle Bewohner das Hauses konnten so unverletzt verlassen. Der Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes rückte zeitig und unverrichteter Dinge wieder ab. Die circa 20 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Holzkirchen hatten hingegen alle Hände voll zu tun. Zwar konnten sie den Brandherd zügig lokalisieren und das Feuer ebenso schnell löschen. Durch die starke Rauch- und Hitzeentwicklung wurden Teile des Gebäudes allerdings schwer beschädigt. So zerstörten die Flammen nach Angaben der Polizei nicht nur den Betrieb im Parterre. Auch die Räumlichkeiten einer Firma im ersten Stock wurden durch den Rauch in Mitleidenschaft gezogen. Insgesamt beläuft sich der Schaden nach ersten Schätzungen auf etwa 100.000 Euro. 

Wo genau und vor allem wie der Schwelbrand ausgebrochen ist, ist unklar. Nachdem Feuerwehr und Rettungsdienst ihre Arbeit abgeschlossen hatten, nahm die Kriminalpolizei Miesbach die Ermittlungen in dem Betrieb im Industriegebiet auf. Dass die Brandermittler eingeschaltet werden, sei ein ganz normaler Vorgang angesichts der Schadenshöhe, versicherte ein Sprecher des Polizeipräsidiums auf Anfrage unserer Redaktion. Nach aktuellstem Ermittlungsstand gehe man nicht von Brandstiftung aus, ein technischer Defekt sei wahrscheinlicher. Jedoch, schränkte der Sprecher ein: „Wir müssen die Ermittlungsergebnisse der Kripo abwarten.

fp

Rubriklistenbild: © Poeplau Ralf

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