Harfe Marke Eigenbau? BRB-Kundencenter-Teamleiter Helmut Hermann mit einem besonderen Fundstück.
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Harfe Marke Eigenbau? BRB-Kundencenter-Teamleiter Helmut Hermann mit einem besonderen Fundstück.

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BRB: Neues System für Fundsachen – Verlorenes künftig online meldbar

  • Christian Masengarb
    vonChristian Masengarb
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Wer etwas im Zug vergisst, soll den Verlust künftig leichter melden können: Ab sofort können Fahrgäste der BRB verlorene Gegenstände online anzeigen.

Holzkirchen – Wer etwas im Zug vergisst, soll den Verlust künftig leichter melden können: Ab sofort können Fahrgäste der BRB verlorene Gegenstände über die Internetseite des Unternehmens (www.brb.de/de/service/fundbuero) anzeigen. Bislang mussten sie das per Telefon oder Besuch im Kundencenter erledigen. Beide Optionen bleiben zwar erhalten, aber die BRB setzt nun stark auf die aus ihrer Sicht einfachere und schnellere Online-Variante.

BRB: Neues System für Fundsachen – Verlorenes künftig online meldbar

„Jetzt geht die Suche auf der BRB-Webseite online über einige Klicks, die der genauen Beschreibung des Gegenstands dienen, ganz einfach und im Handumdrehen“, sagt BRB-Kundencenter-Teamleiter Helmut Hermann.

Die Kosten für Fundsachen bleiben unverändert. Gegen eine Bearbeitungsgebühr von zehn Euro für Wertgegenstände und fünf Euro für alles andere können die Besitzer die Gegenstände abholen. Vorausgesetzt, die Finder geben sie ab oder ein Kundenbetreuer entdeckt sie im Zug. „Die Gebühr deckt zumindest einen Teil der Kosten, die bei uns für die Bearbeitung von Fundstücken anfallen“, sagt Hermann. Die Gegenstände müssten zum Beispiel sechs Monate aufbewahrt werden. Werden sie in dieser Zeit nicht abgeholt, verkaufe sie die BRB weiter und spende den Erlös an karitative Einrichtungen.

In den Lagern der BRB liegen derzeit viele Handschuhe, Schals und Mützen. Auch Rollatoren seien schon im Zug vergessen worden, berichtet Hermann. Ein kurioses Stück, das derzeit auf seinen Besitzer wartet, sei ein harfenähnliches, knallrotes Instrument. „Das sieht stark nach Marke Eigenbau aus.“

Vor Corona hat die BRB in ihren Fundbüros jährlich rund 2500 Gegenstände entgegengenommen, ein Drittel davon in Holzkirchen. „Im Netz Chiemgau-Inntal fahren wir mehr Kilometer und haben mehr Touristen“, sagt Hermann. Er vermutet: „Die lassen wohl auch schneller einmal etwas im Zug liegen.“

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