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BRK will Geschäft in Holzkirchen attraktiver machen

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Das Team des BRK-Kleiderladens an der Münchner Straße in Holzkirchen.
Das Team des BRK-Kleiderladens an der Münchner Straße in Holzkirchen. © brk

Der BRK-Kleiderladen an der Münchner Straße soll kundenfreundlicher werden. Seit Kurzem laufen die Umbaumaßnahmen.

Holzkirchen – Attraktivere Öffnungszeiten, übersichtliche Verkaufsflächen, kundenfreundlichere Parkmöglichkeiten: Der Kleiderladen des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) in Holzkirchen unterzieht sich gerade einer Schönheitskur. „Wir gestalten den Laden heller, freundlicher und offener“, sagt BRK-Kreisgeschäftsführer Robert Kießling zu den seit Montag laufenden Umbaumaßnahmen. „Aktuell ist er wahnsinnig mit Ware vollgestopft, das macht einen etwas ramschigen Eindruck.“

Ziel ist, die Winterware, die auch im Sommer in dem etwa 80 Quadratmeter großen Laden lagert, in eines der BRK-Kellerlager in Miesbach oder Hausham auszulagern und die frei werdende Fläche als Verkaufsfläche zu nutzen. „Damit der Kunde mehr Platz hat und die Sommerware ansprechender präsentiert werden kann“, erklärt Kießling. Auch an die Schaufenstergestaltung will er Hand anlegen. „Wir wollen eine andere Beleuchtung und den Kunden die Möglichkeit eröffnen, vom Schaufenster aus in den Laden hineinschauen zu können.“ Aktuell sei das nicht möglich. Kunden wollten aber auch das Sortiment sehen können, das nicht in der Auslage präsentiert wird.

Außerdem sollen die Parkplätze vor dem Geschäft an der Münchner Straße 31 verfügbar gemacht werden. Derzeit verhindert eine Absperrkette die Zufahrt. Grünpflanzen sollen den Außenbereich verschönern.

Zum neuen Konzept gehören Öffnungszeiten, die im Idealfall den regulären Ladenöffnungszeiten entsprechen. Bisher ist der BRK-Laden nur dienstags, von 9 bis 13 Uhr geöffnet und freitags von 14 bis 18 Uhr. Das ist dem Mangel an Ehrenamtlichen geschuldet, die den Betrieb des Geschäfts am Laufen halten. Insgesamt sind es acht ehrenamtliche Mitarbeiter, die Kunden beraten, Ware verkaufen und präsentieren. Eine von ihnen ist Monika Floßmann. Sie schätzt an ihrer Tätigkeit besonders die gesellige Zusammenarbeit im Kleiderladen und würde sich über den Zuwachs weitere Kollegen freuen – auch zur eigenen Entlastung. „Wer mal reinschnuppern mag, ist herzlich willkommen“, sagt Floßmann. „Ob und wann, wie lange und in welcher Form man helfen mag, entscheidet jeder Ehrenamtliche selbst.“ Das BRK hofft, zahlreiche neue Helfer zu finden, denn ohne eine gewaltige personelle Aufstockung ist eine Ausweitung der Öffnungszeiten nicht zu stemmen.

Die Neuausrichtung des seit 15 Jahren bestehenden Ladens ist der zuletzt deutlich gewachsenen Kundenzahl geschuldet. „Darunter sind nicht nur Leute, die aus finanziellen Gründen kommen“, sagt Kießling, „sondern durchaus auch zahlungskräftige Kunden auf der Suche nach einem schönen Stück.“ Denn längst hat sich herumgesprochen, dass das Second-Hand-Sortiment der BRK-Läden auch schicke Markenware umfasst, teilweise sogar ungetragen. Etwa Fehlkäufe, die nicht mehr umgetauscht werden konnten oder Klamotten, die nicht mehr passen.

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