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Ab 19.30 Uhr live bei uns für Sie: Karl Bär von den Grünen erklärt, warum er in den Bundestag will und stellt sich Ihren Fragen.

Sie fragten, er musste antworten

Grünen-Kandidat Karl Bär - beantwortete live Leser-Fragen

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Er ist jung, streitbar und grün - und das ist ja inzwischen fast eine ungewöhnliche Kombi in seiner Partei. Karl Bär, der Grünen-Direktkandidat, stellte sich live. Hier das Video zum Nachschauen:

Hier beantwortet Grünen-Direktkandidat Karl Bär die Fragen unserer User:

Alle weiteren Termine zur Serie, sowie alle Videos und am Wahltag alle Ergebnisse im Wahlkreis gibt es hier.

Und wer ist Karl Bär? Seine Standpunkte zum Nachlesen:

Miesbach/Bad Tölz/Wolfratshausen - Gestern war noch SPD-Kandidat Hannes Gräbner da, leider mit sehr schlechtem Ton, was nicht an ihm sondern an uns lag und deshalb nochmal wiederholt wird. Bis dahin gehen uns die Kandidaten für unsere Live-Interview-Serie zur Bundestagswahl nicht so schnell aus. Für alle, die unser Angebot noch nicht kennen: Der Witz daran ist, dass Sie live im Facebook-Video Ihre Fragen an den Kandidaten richten können. Unsere Moderatorin (und Chefin des Tölzer Kurier) liest die dann vor, der Kandidat antwortet. Heute, am Mittwochabend, ist das Karl Bär (32, Referent am Münchner Umweltinstitut und ledig) von den Grünen.

Ein Kandidat, den vielleicht doch einige sogar über Holzkirchen hinaus kennen. Da sitzt er im Gemeinderat. Aber Bär will mehr (sorry, der musste sein). Er will in den Bundestag. Und was macht er wenn wir ihn wählen? 

Planetenretter

Bär ist durch und durch Grüner, die Umwelt, unser Planet, der da unserem Raubbau, der industriellen Landwirtschaft, den Abgasen und dem Müll langsam aber sicher zum Opfer fällt. Lebensmittelindustrie ist da ein gutes Stichwort, wobei die Grünen bisher wenig zu den großen Konzernen von Nestlè bis Monsanto gesagt haben, die uns quasi allein ernähren. Oder die Milchindustrie, wo Unternehmen mit Steuermitteln überschüssige Milch als Pulver in riesigen Lagerhallen lagern, dem Pulver dann noch das Fett entziehen und ein bisschen Palmöl reinspritzen und das ganze super billig, weil subventioniert durch die EU, auf den Afrikanischen Markt werfen, wo die eigene Kuh nicht mehr rentabel ist. Bäh! Aber vielleicht kann er heute Abend ein bisschen was dazu sagen. 

Auch die Artenvielfalt liegt ihm am Herzen, die übrigens nicht nur bei irgendwelchen Tropenkäfern drastisch abnimmt, sondern vielmehr bei unseren Tomaten, Kartoffeln und sonstigem Lieblingsgemüse der Deutschen, das gefühlt nur noch nach Wasser schmeckt und aus Holland kommt. Warum das so ist, kann er heute Abend vielleicht mal erklären.

Zugfahrer

Die Schiene ist Bärs Steckenpferd. Interessant für uns: Die BOB soll auf neuen Gleisen mit Stromleitungen und Signalanlagen fahren. Und überhaupt: Geld weg von der Straße und auf die Schiene. Das Thema BOB will die CSU ja auch, aber vielleicht hat er ja die besseren Argumente? Wir werden sehen.

Europäer durch und durch

„Mir blutet jedes Mal das Herz, wenn ich im Radio höre: „Wartezeit an der Grenze bei der Einreise nach Deutschland...““
sagt Bär und meint damit vor allem die junge Generation anzusprechen, die die ein Europa nur ohne Grenzen kannten. Bär glaubt an die EU, auch wenn sie nicht perfekt ist. Im Gegenzug hält - ähnlich wie SPD-Kandidat Gräbner - auch Bär den wachsenden Nationalismus für eine große Gefahr. In der Welt, wo immer mehr Despoten erfolgreich aufsteigen, die Demokratien sich selbst Rechtsaußen-Herrscher wählen, aber auch in Europa und gerade in Österreich.

Mehr hier ab 19.30 Uhr live (und diesmal wieder mit exzellentem Ton).

kmm

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