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Rund 75 Soldaten üben überwiegend im nördlichen Landkreis. Die Armee will dabei 15 Radfahrzeuge sowie Rauch- und Nebelmunition einsetzen. Die Bevölkerung wird um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten. Hier ein Symbolbild.

Training für den Ernstfall

Bundeswehr übt im Nordlandkreis

Nordlandkreis – Die Bundeswehr führt "militärische Übungen im freien Gelände"  durch. Vorwiegend im nördlichen Landkreis. 

Die Bundeswehr meldet ihr Sommer-Manöver an: Sie wird im Landkreis von Donnerstag bis Donnerstag, 16. bis 23. Juni, „militärische Übungen im freien Gelände“ durchführen, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamts. Das Manöver soll überwiegend im Norden stattfinden, in den Gemeinden Otterfing, Holzkirchen, Valley, Weyarn, Warngau und Waakirchen.

 „Die Armee will bei den Übungen 15 Radfahrzeuge einsetzen, sowie Rauch- und Nebelmunition“, heißt es. „Rund 75 Soldaten üben für den Ernstfall.“ Die Bundeswehr weist darauf hin, dass auch nachts Übungen geplant sind, die den Straßenverkehr beeinträchtigen können. 

Die Bevölkerung wird gebeten, sich von den Truppen und Sprengmitteln fernzuhalten. Jeder Fund muss der Polizei gemeldet werden. Das Auflesen sei strafbar. Da durch Manöver die Jagdausübung beeinträchtigt werden könne, werden die Jäger um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.

Die Erstattung von Manöverschäden ist spätestens innerhalb eines Monats nach Beendigung der Übung bei den Gemeinden zu beantragen. Diese leiten dann die Anträge weiter an die Schadensregulierungsstelle des Bundes. Beschwerden gehen an Andrea Löffler vom Landratsamt: z 0 80 25 / 7 04 24 22 oder per E-Mail an: andrea.loeffler@lra-mb.bayern.de. (mar)

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