+
Hoffen auf viele Interessenten: Dirk und Susanne Schulze-Bahr haben „Das Atelier“ eingerichtet. Außer Schreibtischen gibt es Besprechungsräume, eine Telefonbox und eine offene Küche.

Kurze Mitperioden & gegenseitige Hilfe

Co-Working in Holzkirchen: „Das Atelier“ öffnet für Freiberufler & Co.

Im ehemaligen Intersport in der Erlkamer Straße finden Freiberufler & Co. eine neue Heimat. „Das Atelier“ lädt zum Co-Working in Holzkirchen ein. Ein Besuch vor Ort.

Holzkirchen – Mittlerweile kennt es fast jeder: Co-Working. Bedeutet, dass man in einer Bürogemeinschaft einen Arbeitsplatz mietet und ist vor allem für Freiberufler, junge Selbstständige und Start-ups interessant. Jetzt hat in den ehemaligen Räumlichkeiten des Sportgeschäfts Intersport in der Erlkamer Straße in Holzkirchen „Das Atelier“ eröffnet. Auf einer großzügigen Fläche von 400 Quadratmetern stehen dort mehr als 30 Schreibtische zum Mieten zur Verfügung. Die Betreiber Susanne und Dirk Schulze-Bahr hoffen jetzt auf viele Interessenten, die dem „Atelier“ Leben einhauchen.

Mehr zum Thema Co-Working: In Miesbach boomt die Co-Working-Area Stadtplatz 10.0

Coworking in Holzkirchen: „Das Atelier“ öffnet für Freiberufler & Co.

Susanne Schulze-Bahr hatte das Thema Co-Working schon lange im Hinterkopf. In ihrer Event-Agentur „Audience Communication“ an der Münchner Straße vermietete sie immer mal wieder einen Schreibtisch an Freunde und Geschäftspartner. „Mit jedem neuen Mieter kommt frischer Wind in die Agentur“, freut sich die 52-jährige Event-Managerin. Auf der Suche nach einem neuen Büro träumte sie von einer großflächigen Unterkunft, die nicht nur ihre Agentur mit den sechs Mitarbeitern, sondern auch andere Freiberufler beherbergen könnte. 

Lesen Sie auch: „Coworkation Alps“: Initiatoren wollen Verein gründen

Und sie hatte Glück. „Als ich erfuhr, dass der Intersport ins HEP zieht, war mir völlig klar, dass das meine Gelegenheit ist“, erinnert sich Susanne Schulze-Bahr. Zusammen mit ihrem Mann Dirk ließ sie die Räumlichkeiten renovieren und modernisieren. 30 Schreibtische, vier Besprechungszimmer, eine Telefonbox und eine moderne offene Küche stehen den neuen Mietern zur Verfügung. „Es geht schon langsam los. Ich habe meine Eventagentur hierher verlegt, und mein Mann hat ebenfalls einen festen Schreibtisch. Außerdem beherbergen wir schon ein Start-up mit vier Mitarbeitern“, erklärt Schulze-Bahr. Besonders interessant für Start-ups seien die kurzfristigen Mietperioden. „Bei uns kann man tageweise, aber auch langfristiger mieten, und die Kündigungsfristen sind moderat.“

Jetzt freut sich das Ehepaar auf weitere Mieter. „Das ist doch unheimlich spannend. Egal ob Handel, IT-Branche, Produktdesign oder Start-ups, Networking wäre mein großer Traum. Wenn hier nicht jeder für sich ist, sondern sich unter den Mietern Verbindungen ergeben, wäre ich richtig glücklich“, sagt Schulze-Bahr.

Co-Working in Dürnbach: Coworkerei: Gemeinsames Dach für kreative Köpfe

von Kathrin Suda

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Irrer Kuhglocken-Streit: Frau fühlte sich extrem gestört - Jetzt macht Richter ihr knallharte Ansage
Der Kuhglockenstreit von Holzkirchen endete nun - kurz nach einem ungewöhnlichen Termin vor Ort. Die Frage, ob es auch GPS statt Glocke täte, sollte geklärt sein.
Irrer Kuhglocken-Streit: Frau fühlte sich extrem gestört - Jetzt macht Richter ihr knallharte Ansage
Mountainbiker am Taubenberg von wütendem Mob umzingelt - Video zeigt Verfolgungsjagd
Der Streit um Ausflügler am Taubenberg eskaliert weiter: Ein Mountainbiker wird von einem Landwirt verfolgt. Als er vor einem Biergarten um Hilfe ruft, wird es richtig …
Mountainbiker am Taubenberg von wütendem Mob umzingelt - Video zeigt Verfolgungsjagd
Bald grünes Licht für Kulturveranstaltungen - und jetzt? 
Ab 15. Juni dürfen in Bayern wieder Kulturveranstaltungen stattfinden. Die Auflagen freilich bergen Tücken. Holzkirchens Kulturhaus-Chefin gibt einen Einblick.
Bald grünes Licht für Kulturveranstaltungen - und jetzt? 
Wettbewerb für Mittelschule
Für den Neubau der Mittelschule in Holzkirchen gibt es einen Architektenwettbewerb. Das hat der Gemeinderat beschlossen. Dabei wurden längst Fakten geschaffen.
Wettbewerb für Mittelschule

Kommentare