Bereiten sich auf den ersten Tag nach 80 Tagen Lockdown vor: (v.l.) und Caroline Holz und Cornelia Engl in der Holzkirchner Bücherecke.
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Bereiten sich auf den ersten Tag nach 80 Tagen Lockdown vor: Caroline Holz (l.) und Cornelia Engl in der Holzkirchner Bücherecke.

Laden darf am Montag wieder aufmachen

Corona-Lockerungen: So bereitet sich die Holzkirchner Bücherecke auf ihre Öffnung vor

  • Andreas Höger
    vonAndreas Höger
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Die Lockerungen machen‘s möglich: Ab kommenden Montag darf die Holzkirchner Bücherecke nach 80 Tagen im Lockdown wieder öffnen. Caroline Holz und Cornelia Engl bereiten den Laden vor.

Holzkirchen – Nach mehr als 80 Tagen wird die Holzkirchner Bücherecke am Montag aus dem Lockdown entlassen. Buchhandlungen profitieren von den am Mittwoch verkündeten Lockerungen, sie werden dem „Einzelhandel des täglichen Bedarfs“ zugerechnet. Caroline Holz, Teilhaberin der Bücherecke, bringt beste Voraussetzungen mit, um in Pandemiezeiten ein Ladengeschäft neu zu starten. Sie ist leidenschaftliche Buchhändlerin – und promovierte Ärztin.

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„Wir freuen uns sehr auf Montag und unsere Kunden“, sagt Holz, „es ist was anderes, nach Büchern greifen zu können, als via Internet zu bestellen.“ Laut Hygienekonzept können im Laden an der Münchner Straße (117 Quadratmeter) bis zu elf Kunden in den Regalen stöbern. 4500 Titel sind vorrätig. Plexiglas schirmt die Kasse und die Recherche-Computer ab. Zwei Türen ermöglichen ein Einbahnstraßen-System. „Damit die Kunden Abstände halten, haben wir Markierungen auf dem Boden“, sagt Holz. Alle tragen FFP-2-Masken; sobald es Sofort-Tests gibt, werde sie diese für das achtköpfige Team einsetzen, sagt Holz.

Reiseführer sind gefragte Lektüre

Im Lockdown hielt sich die Bücherecke mit Anruf- und Internet-Bestellungen über Wasser. Zunächst half der Schreibwarenladen Strohmeier vis-à-vis als Abholstation, ab 11. Januar holten die Leser ihre bestellte Lektüre direkt ab. „Aber klar, wir hatten Umsatzeinbußen.“ Bestellt wurden während des Lockdowns übrigens auch etliche Reiseführer. Deutschlandurlaub und Radlreisen seien nachgefragt, auch Wanderführer und Insel-Destinationen. „Die Leute wollen raus“, sagt Holz.

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