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Wände und Decke des Saals ziert Neo-Rokkoko-Stukkatur - so genannter Miesbacher Stuck.

Zwei Schmankerl zum Besichtigen

Tag des Denkmals: Oberbräu und St. Rupert im Fokus

Holzkirchen/Weyarn - Zum Tag des Denkmals öffnen zwei Gebäude in und um Holzkirchen ihre Türen.

Oberbräu-Saal

Die Geschichte des Oberbräu in Holzkirchen – heute das Kulturhaus Kultur im Oberbräu – lässt sich dank verschiedener Aufzeichnungen bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Der Bau wurde mehrmals von Bränden heimgesucht. In seiner heutigen Form mit den Maßen 60 mal 14 Meter steht das Gebäude seit 1896. Damals wurde über dem mit böhmischen Kappen gewölbten Erdgeschoss auch der Festsaal errichtet. Die Tragwerkskonstruktion ist vermutlich die früheste und älteste Konstruktion dieser Art. Wände und Decke des Saals ziert Neo-Rokoko-Stukkatur – sogenannter Miesbacher Stuck. Errichtet hat den Saal des damaligen Besitzers Hilpoltsteiner der Baumeister Karl Stöhr aus München, der sich unter anderem auch mit dem Bau des Deutschen Theaters in München und einer Reihe von Hotelbauten einen Namen machte (Führungen um 11 und um 14 Uhr).

Filialkirche St. Rupert

Mit ihrer Errichtung um das Jahr 1200 ist die katholische Filialkirche St. Rupert in Bruck bei Weyarn eines der ältesten Kulturdenkmale im Landkreis Miesbach. Das romanische Gotteshaus ist eine schlichte Saalkirche, an deren östlichem Abschluss eine eingezogene halbkreisförmige Apsis liegt. 1634 bekam das Rupertikircherl rundherum einen Pestfriedhof, der zur Bestattung von Seuchenopfern diente. Später wurde der Innenraum barockisiert, der romanische Grundriss blieb jedoch erhalten (Führung um 13.30 Uhr).

Und aus dem Landkreis-Süden: Das Lehrerhaus

Das ehemalige Lehrerhaus in Elbach bei Fischbachau, das auch Altes Schulhaus genannt wird, ist heute ein zweigeschossiger Blockbau mit Balusterbalkon. Im Jahr 1666 entstand das Erdgeschoss, erst 123 Jahre später folgte der Bau des Obergeschosses. Seinen Balkon erhielt das Gebäude 1852 (Führungen um 10 Uhr und um 14 Uhr).

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